Die Digitalsysteme der Modelleisenbahnhersteller
- Das Lenz Digitalsystem -


Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkungen zum Lenz Digitalsystem

Eigenschaften und Umfang des Lenz-Digital-Systems bis zum Jahre 2000

Die digitale Kommunikation bei Lenz

Xpress-Net

PluX-Schnittstelle

Die Lenz Digital plus compact

Die Lenz "LZ100"

Die Lenz LZV 100 (Artikel-Nr. 22110)

Die Lenz LZV 200 (Artikel-Nr. 20200)

Booster (Digitalverstärker)

Handregler

Die Anschlussplatte LA152

Decoder

Lenz Digital Module

Das Bremsmodul "BM2" -- Artikel-Nr. 22610

Das Bremsmodul "BM3" -- Artikel-Nr. 22620

Digital plus Kehrschleifenmodul LK200

Lenz und der PC


Vorbemerkungen zum Lenz Digitalsystem
Die Firma Lenz entwickelte bereits ab dem Jahre 1980 elektronisches Zubehör für die Firma Märklin. Gleichzeitig entwickelte die Firma ein eigenes digitales Mehrzugsystem, das die Vorteile von EMS (eingeführt von Trix) und aller anderen damals bestehenden digitalen Mehrzugsteuerungen in einem System vereinte. Eine analoge Lok konnte somit problemlos mit digitalen Lokomotiven auf digitalen Anlagen eingesetzt werden. Umgekehrt ging das auch. Die Einschränkungen bei der Adressierung von Lokomotiven und die Anzahl der möglichen Fahrstufen, die beim Märklin System vorhanden waren, wurden beseitigt. Das Prinzip der digitalen Lok auf der konventionellen Anlage wurde von Lenz patentiert.
In Jahre 1995 wurde dann das Lenz System zur Norm erhoben (in USA durch die NMRA - National Model Railroad Association). Nun war es auch anderen Modelleisenbahnhersteller möglich auf diese genormte Technik aufsetzen und kompatible Steuerungskomponenten auf den Markt bringen. Diverse Verbesserungen und Ergänzungen sind seit dem in die Norm eingeflossen.

Das von Lenz entwickelte Protokoll zeigte sich so flexibel, dass es heute mit bis zu 128 Fahrstufen operieren kann und mehr als 10.000 Lokomotiven adressierbar sind. In diesem DCC-Protokoll (Digital-Command-Control) ist ferner Platz für 12 Funktionsausgänge im Lokdecoder, für Funktionen wie Scheinwerfer, Rücklichter, Horn, Pfeife, automatische Kupplung, Rauchgenerator usw. Darüber hinaus werden über das Gleissignal auch digitale Funktionen (Ausgänge) der Modellbahnanlage gesteuert. Weichen, Signale, Laternen, Entkoppler sind hierfür Beispiele.

Die Firma Lenz - Mitbegründer der NMRA-Norm für digitale Mehrzugsteuerungen - bietet ein komplettes System an Digitalkomponenten an. Die Geräte sind auf die Bedürfnisse des Modellbahners zugeschnitten.

Vor der Jahrtausendwende war die Lenz "LZ 100" die Digitalzentrale, die aber für sich alleine noch keine funktionsfähige Mehrzugsteuerung zuließ. Dazu bedurfte es noch den Booster "LV100" um die Loks, Weichen und Signale mit der erforderlichen "digitalen" elektrischen Energie zu versorgen. Zusätzlich war auch noch der Handregler "LH 100" erforderlich. Dieser Handregler ist als mobiles Eingabe- und Steuergerät konzipiert. Näheres bei den Produktbeschreibungen.

Lenz-Grundaustattung
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Mit der "LZ 100" dem Booster "LV 100" und dem Handregler "LH 100" kann dann der Digitalbetrieb aufgenommen werden. Damit können bis zu 99 Loks angewählt und gefahren, sowie auf einem vom Rest der Anlage elektrisch getrennten Gleisabschnitt Loks mit NMRA-kompatiblen Decodern programmiert werden. Dabei können alle für den zu programmierenden Decoder speziellen oder typischen Eigenschaften geändert bzw. eingestellt werden

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Eigenschaften und Umfang des Lenz-Digital-Systems bis zum Jahre 2000

Digitalsystem Lenz  
Datenformat DCC
Protokoll DCC
Ausgangsstrom 3,0 Ampere
Überlastungsschutz ja
Handregler ja / XBus
Lok-Adressen 99
Funktionen 5
Fahrstufen 14 - 27 - 28
Mehrfachtraktion nein
Schaltadressen 256
Schaltartikel 256
Rückmeldung ja
Zug-Nr.-Erkennung nein
Gleisbildstellpult ja
Bussystem XBus
Interface ja
Übertragungsrate 9600 Baud
Software-Update ja, Eprom
      
Umfang Digitalsystem Lenz  
Datenformate bis 2000 DCC
Zentralen LZ100 Compact
Steuergeräte LH100; LH200; Lokmaus2
Eingabegerät LW100; LW120
Interface extern
Lokdecoder / Funktionsdecoder ja / ja
Booster ja
Kehrschleifen ja
Fahradressen 4-stellig
Fahrstufen max: 127
Mehrfachtraktion 2 Loks
Schaltbare Magnetartikel 256
Lenz-V-Bus ja
RS-Bus ja
X-Bus ja
XPressNet ja
RocoNet ja
     
Lenz-Digitalsystem
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Die digitale Kommunikation bei Lenz

Der XBus
Alle Digitalgeräte wie Handregler, Eingabegeräte, Interface etc. werden über den sog. "XBus" miteinander verbunden. Dabei ist darauf zu achten, dass diese Leitung nur als Stichleitung ausgelegt wird. Mit Verzweigungen kann das Lenz-Digitalsystem nichts anfangen. An den XBus können bis zu 30 Eingabegeräte – z.B. Handregler LH 100 – angeschlossen werden. Jedes der Eingabegeräte muss jedoch vorher auf eine noch nicht vergebene Adresse eingestellt werden. Magnetartikeldecoder - werden mit den erforderlichen Informationen zum Stellen von Weichen und Signalen aus der gleichen Quelle gespeist, wie die Gleisanschlüsse und in der Folge die Lokdecoder.

Es gibt aber noch einen Bus und zwar den Rückmeldebus. An diesen werden die Rückmeldebausteine, z.B. die Gleisbesetztmelder und die rückmeldefähige Schaltempfänger angeschlossen. Auch hier ist die Wahlmöglichkeit wie beim XBus gegeben, dass auch Fremdfabrikate mit den gleichen Anschlüssen verwendet werden können. Auch der Rückmeldebus darf nur als einfache Stichleitung - ohne Verzweigung - verlegt werden.

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Xpress-Net
Beim XpressNet™ handelt es sich um ein Netzwerk, wie es bei Computern existiert. Das XpressNet™ verbindet verschiedene Eingabegeräte mit der Zentrale der DCC-Steuerung. Bei den Eingabegeräten handelt es sich in der Regel um Bediengeräte, aber auch ein Interface für den Anschluss eines Computers an die Steuerung kann verwendet werden (z.B. das Interface LI101F, das USB-Interface oder das USB/Ethernet-Interface). Das Netzwerk wird mit 4-adrigen Kabeln verlegt, zwei dieser Adern stellen die Stromversorgung der angeschlossenen Geräte zur Verfügung, die beiden anderen Adern dienen der Datenübertragung. Beim XpressNet™ darf keine Ringverlegung erfolgen. Längenbeschränkungen sind nicht vorhanden.

Xpress-Net
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Leistung des XPress-Net
- zurzeit bis zu 31 Geräte integrierbar
- eine Erweiterung technisch möglich
- bis zu 1000 Meter ausbaufähig
- Anschlüsse an beliebigen Stellen mit dem Adapter LA152
- Anschlüsse der Eingabegeräte während des Betriebs wechselbar

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PluX-Schnittstelle
Die Schnittstellen nach NEM 651 (6-polig) oder NEM 652 (8-polig) genügen für Loks mit vielen Funktionsmöglichkeiten, wie Sound, fernsteuerbare Kupplung etc. nicht mehr diesen Anforderungen. Deshalb wurde von der Fa. Lenz die sog. PluX-Schnittstelle entwickelt. Sie ist mit bis zu 21 Kontakten auch für künftige Entwicklungen gerüstet. Die Norm (NEM 658) sieht Schnittstellen mit 8, 12, 16 oder 22 Pins vor, wobei jeweils ein Pin für den Verdrehschutz reserviert ist. Ein Vorteil der PluX-Schnittstelle ist auch, dass sie abwärtskompatibel ist. In eine 22-polige Schnittstelle kann z.B. auch ein 12-poliger PluX-Decoder eingesteckt werden. Alle PluX-Decoder passen in jede Lok mit PluXschnittstelle. Diese Schnittstelle ist bei neueren Decodern der Lenz "Plus"-Serie bereits eingesetzt (siehe Abschnitt: Decoder).

Lenz-Compact
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Digitalzentralen

Die Lenz Digital plus compact
Die Digitalzentrale "Digital Plus Compact" ist ein Eingabegerät, eine Zentrale und ein Verstärker in einem Gerät. Die Lenz COMPACT ist ein neueres Ensteigergerät von Lenz. Es handelt sich hier um eine Zentrale mit integriertem 2,5 Ampere Booster und einem Fahrregler (Drehknopf).
Es besitzt eine dreistellige LED-Anzeige und einen X-Bus (XprexxNet)-Anschluss.
Auf einen Anschluss für Rückmelder wurde verzichtet.

Leider wurde ebenfalls auf eine 10er Tastatur verzichtet, sodass die Auswahl der Lok- oder Weichenadresse umständlich ist.
Es ist ein preiswertes Einstiegsgerät, mit dem 99 Lokomotiven (+ eine analoge Lok) mit jeweils 3 Zusatzfunktionen und 100 Magnetartikel gesteuert werden können.
Mit dem Gerät können aber dennoch alle Register und auch CV´s programmiert und Decoder ausgelesen werden. Lenz Digital-plus-compact kann mit dem Handregler LH30-Compact erweitert werden.

Zusammenfassung:

Das Gerät vereint
  • ein Fahrpult, mit dem die Lokomotiven gesteuert werden können,
  • eine Zentrale, die die Informationen für Loks und Weichen verwaltet
  • einen Verstärker, der die Modellbahn oder den Stromkreis mit Leistung versorgt
  • eine "XpressNet-Schnittstelle" zum Anschluss weiterer Bediengeräte oder zum Anschluß des compact an bereits vorhandene Digital plus Systeme der Version 3.

    Weitere Eigenschaften:
  • die Weichensteuerung im Adressbereich zwischen 1 und 99
  • die Loksteuerung im Adress-Bereich 1-99
  • kein Rückmeldebus


  • Lenz-Compact      Lenz-Compact
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    Das Gerät ist intuitiv zu bedienen. Die „+“- und „-“-Tasten unter dem Display steuern die Auswahl der möglichen 99 digitalen Lokadressen zuzüglich einer analogen Adresse 0. Drei Funktionstasten „F0“, „F1“ und „F2“ lösen Funktionen aus (0 z.B. für Licht). Ihre Statusanzeige erfolgt durch drei Leuchtpunkte unten im Display. „S“ fungiert als Stopptaste, wenn ein Nothalt erforderlich werden sollte.
    Mit den beiden Tasten „ Pfeil hoch“ und „Pfeil nieder“ neben dem Drehknopf wird die Fahrtrichtung ausgewählt, was im Display mit zwei Leuchtpunkten neben dem „L“ angezeigt wird. Drückt man die beiden Fahrtrichtungstasten gleichzeitig, gelangt man in den Menü-Modus. Ist dieser aktiviert, wird über „+“ und „-“ das richtige Menü ausgewählt: „F“, „Sch“, „Pro“ und „SYS“ erscheinen nacheinander. Bestätigt wird durch „Haken“, welches die „F0“-Taste als Doppelbelegung kennzeichnet. Ist das o.k.-Zeichen nicht das richtige, wählt man stattdessen „x“, unterhalb der „F2“-Taste gelegen, um den Menüpunkt zu verlassen.

    „F“ gestattet die Auswahl der Fahrstufenanzahl. Das Gerät unterstützt die Fahrstufenmodi 14, 28 und 128. Welcher Decoder sich für welchen Modus eignet, geht aus der Betriebsanleitung hervor.

    Die Anzeige „Sch“ führt in das Weichenschaltmenü.Hier können bis zu 99 Weichen und Signale ausgewählt werden. Mit „F0“ wird die eine Richtung, mit „F1“ die andere gewählt. „x“ führt dann wieder zum Fahren zurück.

    Mit der anzeige „Pro“ befindet man sich im Programmiermodus. Dazu muss der einzustellende Decoder an den Klemmen "P" und "Q" angeschlossen sein. Die betreffende Lok muss auf einem Programmiergleis stehen. Einstellen lassen sich hier die Register 1 bis 5 eines Decoders, also die Adressen 1 bis 99, die Anfahrspannung, Anfahr- und Bremsverzögerung, sowie weitere allgemeine Einstellungen. Die möglichen Werte ergeben sich aus der Anleitung des Decoders.

    Mit der Anzeige „SYS“ gehts in die Systemeinstellungen. Nach Drücken der „Haken“-Taste kann man hier vier verschiedene Einstellungen aufblättern.
    Die Anzeige „Y1.1“ zeigt die Versionsnummer
    Die Anzeige „Y1.2“ die Servicenummer
    Die Anzeige "Y9.0“ erlaubt den Betrieb des compact als eigenständiges Digital-System (Anzeige „CON“) bzw. als Eingabegerät an einer anderen Zentrale (Anzeige „con“). Die Umschaltung erfolgt automatisch, kann aber auch manuell vorgenommen werden.


    Lenz-Compact plus-Anzeigemodi
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    Die Lenz "LZ100"
    Bei der LZ100 handelt es sich um eine Digitalzentrale. Die LZ100 ist allein noch keine funktionsfähige Mehrzugsteuerung. Um Lokomotiven, Weichen und Signale mit der nötigen elektrischen Energie zu versorgen,ist ein Booster (LV 100) an die Zentrale anzuschließen.
    Zusätzlich ist noch der Handregler LH100 erforderlich. Dieser ist als universelles und mobiles Eingabe- und Steuergerät konzipiert.

    Mit der LZ100 können die von der Fa. Lenz angebotenen Handregler "aufgewertet" werden (siehe Ausführungen zu den Handreglern).

    Lenz LZ100     Lenz LZ100
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    Hinweise zu diesem Gerät:
    Die Batterie in der Zentrale hält in der Regel einige Jahre. Sie ist dafür gedacht, dass die LZ100 die eingegebenen Daten wie Lokadressen, Fahrstufen, etc. nicht vergisst, wenn der Strom abgeschaltet wird. Leere Batterien zeigen sich durch anormalen Verhalten der Loks und der Anzeige in den Fahrreglern.

    Wenn Probleme im Betrieb auftreten, ist der erste Schritt erst einmal ein "Reset" vorzunehmen. Damit die LZ100 in den Grundmodus (Werkseinstellung) versetzt wird. Das "Reset" wird wie folgt erzeugt:
      1. Am Handregler die Lokadresse 0 eingeben

      2. Die Taste F4 mehr als 20 mal drücken. Beim zwanzigsten mal ist ein klicken zu hören und eine kurze Stromunterbrechung findet statt.

      3. Den Strom aus- und wieder einschalten. Die Zentrale wird wieder auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Achtung, dabei wird der Adressenspeicher geleert und alle Einstellungen werden auf Werkseinstellung zurückgesetzt.

    Die LZ100 besitzt zwei Betriebszustände:"Auto - Mode" und "Manual - Mode". Im "Manual-Mode" (Werkeinstellung) aktiviert die Zentrale beim Einschalten alle Funktionen die beim letzten Abschalten eingeschaltet waren (Batterien in der LZ100 müssen in Ordnung sein).
    Im "Auto-Mode" werden zusätzlich Geschwindigkeit und Fahrtrichtung der Lokomotiven in den gleichen Zustand gebracht wie beim letzten Abschalten des Gerätes gesetzt waren.

    Der "Auto-Mode" wird wie folgt eingeschaltet:
      1. Am Handregler die Lokadresse 0 eingeben

      2. Die Taste F1 ca. 5 mal drücken bis die LED an der Zentrale erlischt, dann F1 so lange gedrückt halten bis die LED wieder leuchtet.
    Der "Manual-Mode" wird wie folgt eingeschaltet:
      1. Am Handregler die Lokadresse 0 eingeben

      2. Die Taste F2 ca. 5 mal drücken bis die LED an der Zentrale erlischt, dann F2 so lange gedrückt halten bis die LED wieder leuchtet.

    Die og. Aussagen treffen auch für die LZV100 zu. Deshalb werden sie dort nicht mehr erwähnt. Die Bedienungsanleitung der LZ100 ist im "Eisenbahnarchiv" zu finden.

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    Die Lenz LZV 100 (Artikel-Nr. 22110)
    Technisch gleicht diese Zentrale der LZ 100, jedoch besitzt die LZV einen integrierten Verstärker. Die Digital plus Zentrale LZV100 kombiniert somit die Datenverarbeitung und die Verstärkung des Signals. Somit ist die Zentrale LZV100 das "Flagschiff" des Lenz-Digitalsystems. Bei der Lenz "LZV100" handelt es sich um eine Zentrale mit integriertem 5A-Booster. Die Zentralstation hat keine Bedienelemente. Erst nach Anschluss eines Handreglers (über: XpressNet) wird aus der LZV100 eine komplette Zentrale.
    Zur Verfügung stehen hier aber auch die Handregler LH30, LH90 und LH100, wobei natürlich nur der LH100 den vollen Funktionsumfang der Zentrale nutzen kann.
    Angeboten im Handel wird die LZV100 im Set:
    - mit dem LH90 als SET90
    - mit dem LH100 als SET100.

    Die LZV100 bietet eine einstellbare Ausgangsspannung zwischen 11 und 22 Volt und bidirectionale Funktionalität (RailCom)
    Das Gerät hat kein internes Computer-Interface. Um mit einem PC zu kommunizieren muss ein externes Interface über XpressNet angeschlossen werden.
    Weitere Möglichkeiten sind:
    • Weichensteuerung im Adressbereich zwischen 1 und 1024
    • Loksteuerung im Adress-Bereich 1-9999 (bis zu 13 Funktionen)
    • Rückmeldebus RS
    • RailCom-Zentrale
    • DCC-Protokoll


    Lenz-Zentrale-LZV100
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    Eigenschaften des Gerätes (zusammengefasst):
    • 9.999 Adressen für Digitalloks
    • Anzahl der Lokadressen inkl. einer analogen Lok: 10.000
    • Adresse 0 für eine analoge Lok
    • Je Lokadresse bis zu 29 Funktionen (in Kombination mit LH100 oder Interface mit geeigneter Software)
    • Funktionen als Dauer- oder Momentfunktionen
    • Konfiguriert für RailCom Betrieb
    • Fahrstufenmodi: 14, 27, 28 und 128 Fahrstufen, Speicherung der Zuordnung auch nach dem Ausschalten
    • Doppeltraktion und Mehrfachtraktion
    • Programmieren auf dem Programmiergleis und während des Betriebs (PoM). CV-, Register- und Pagemodus, bit- und byteweise
    • Bis zu 1.024 Adressen für Magnetartikel
    • Anschluss von bis zu 31 Eingabegeräten am XpressNet
    • Für die Baugrößen: N - II
    • Ansteuerbare Funktionen in den Lokdecodern: F0 bis F12
    • Dauerzugbeleuchtung
    • 99 2-stellige und 127 4-stellige Lokadressen Weichen- und Signaladressen 1024
    • Rückmeldebus: Automatische Zustandsmeldung an alle XpressNet Geräte bei Änderung an Rückmeldern und rückmeldefähigen Schaltempfängern
    • Rückmeldung von Schaltbefehlen: Automatische Meldung von Schaltbefehlen an die XpressNet Geräte auch bei Verwendung nicht rückmeldefähiger Schaltempfänger
    • Speicherung von Fahrdaten: Für 100 2-stellige und 127 4-stellige Lokadressen: Speicherung der Geschwindigkeit bei eingeschaltetem AUTO-Modus
    • Speicherung von Funktionsdaten: F0 bis F4 (werden nach dem Einschalten automatisch gesendet) F5 bis F12 (werden nach dem Einschalten nicht gesendet)
    • XpressNet Anschluss 5-pol DIN, steckbare Schraubklemmen
    • Anzahl anschließbarer XpressNet Geräte 31
    • Ausgangsstrom Strombegrenzt bei: 5A
    • Ausgangsspannung einstellbar: Ja
    • Erweiterung durch Verstärker möglich: Ja, Anzahl nicht begrenzt
    • Überlastschutz: Ja
    • Anschlüsse: steckbare Schraubklemmen
    • Empfohlene Stromversorgung: TR 150


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    Die Lenz LZV 200 (Artikel-Nr. 20200)
    Die neueste Digitalzentrale von Lenz ist die LZV200. Wie die LZV100 kombiniert auch die LZV200 die Datenverarbeitung und die Verstärkung des Signals. Auch bei dieser Digitalzentrale lässt sich die Gleisspannung zwischen 11 und 22 Volt einstellen. Die max. Leistung geträgt 5 Ampere. Bei höherer Belastung schaltet sie ab.

    Die Eigenschaften der Zentrale:
    • Lokadressen: 9.999 Adressen für Digitalloks. Adresse 0 für eine analoge Lok
    • Loknamen: Im Datenspeicher der LZV200 werden Loknamen (max. 8 Zeichen) abgelegt werden können.
    • Lokfunktionen und Konfiguration: Pro Lokadresse sind bis zu 29 Funktionen verfügbar.
    • Funktionen 1 bis 28 können getrennt eingestellt werden, ob es sich um eine Dauer- oder um eine Momentfunktion handeln soll. Diese Einstellung wird zur Lokadresse gespeichert.
    • Funktionsnamen: auch Funktionsnamen wie "Glocke", "Pfeife" etc. werden im Speicher hinterlegt werden können.
    • Fahrstufen: Es werden die Fahrstufenmodi 28 und 128 unterstützt. Der Fahrstufenmodus kann zu jeder Lokadresse getrennt eingestellt werden.
    • Doppel- und Mehrfachtraktion (MTR): Zur Verwaltung der MTR hat die LZV200 eine interne Datenbank, in der zu jeder Lokadresse eingetragen wird, ob und wenn ja, in welche MTR die betreffende Lokadresse eingebunden ist. Diese Datenbank kann von XpressNet Teilnehmern abgefragt und verändert werden.
    • Der eingebaute globaler RailCom Detektor wird ermöglichen, dass die RailCom-Daten aller Loks, die sich im Versorgungsbereich der LZV200 befinden, empfangen werden können. Aus anderen Versorgungsbereichen (z.B. LV102) werden die RailCom Daten mit dem RailCom Transmitter an die LZV200 weitergeleitet und dort verarbeitet werden können.
    • Die LZV200 ist vorbereitet zur Verarbeitung der RailComPlus-Informationen.
    • Programmieren während des Betriebs (PoM): Fahren Sie z.B. Ihre Lok vor einen schweren Güterzug und passen Sie die Anfahrverzögerung dem Zug an!
    • Über den eingebauten globalen RailCom Detektor kann der Inhalt von CVs auch ausgelesen und angezeigt werden (sofern der angesprochene Lokdecoder dazu in der Lage ist).
    • Programmieren auf dem Programmiergleis: Alle 3 Programmiervarianten nach NMRA stehen mit der LZV200 zur Verfügung.
    • Programmieren mit Angabe der CV, Registerprogrammierung und Page-Modus.
    • Magnetartikel: Den Adressbereich für Magnetartikel (Weichen, Signale) werden wir erweitern auf 1 bis 2048. Die echte Weichenrückmeldung ist im Bereich von 1 bis 256 möglich.
    • AUTO-Modus: Dieser Modus sorgt dafür, dass nach dem Einschalten Ihres Systems die Loks wieder mit den gespeicherten Daten versorgt werden. Ist dieser Modus eingeschaltet, so werden für die o.g. Lokadressen die Fahrbefehle gespeichert und nach dem Einschalten gesendet. Ebenfalls gesendet werden die Informationen der Funktionen F0 bis F4.
    • Über den XpressNet Anschluss wird die Kommunikation zu den Eingabegeräten hergestellt. Die automatische Weiterleitung von Meldungen rückmeldefähiger Komponenten via XpressNet an angeschlossene Geräte bedeutet eine extrem schnelle Rückmeldung Die LZV200 unterstützt XpressNet Geräte ab der Version 3.
    • Der Ausgangsstrom des eingebauten Verstärkers wird auf maximal 5A begrenzt.
    • Thermischer Überlastschutz und Fremdspannungsschutz.
    Lenz-Zentrale-LZV200
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    Booster (Digitalverstärker)

    Der Booster LV 100
    Um die Digitalzentrale "LZ 100" betreiben zu können ist noch der Booster "LV 100" erforderlich. Dieser liefert den erforderlichen digitalen Ausgangsstrom von 3 Ampere. Falls dieser Booster allein nicht ausreicht, da zu viele Loks und Wagenbeleuchtungen angeschaltet sind, muss die Anlage in mehrere Stromkreise unterteilt werden. Jeder der Stromkreise wird durch einen Booster "LV 100" mit Energie versorgt.



    Der Booster LV 102 (Artikel-Nr. 22102)
    Der Leistungsbedarf einer Modellbahnanlage ist abhängig vom Stromverbrauch aller fahrenden Lokomotiven, den eingeschalteten Lokfunktionen, der Beleuchtung der Wagen, sowie von Funktionsmodellen wie Kränen usw. Reicht die Leistung der Digitalzentralen LZV 100 oder LZ 100 nicht aus, um alle Verbraucher sicher zu versorgen, wird das Gleisbild in mehrere Versorgungsabschnitte eingeteilt, die jeweils von einem eigenen Verstärker versorgt werden müssen. Die Größe dieser Versorgungsbereiche muss so bemessen werden, dass in keinem Bereich mehr Strom benötigt wird, als der angeschlossene Verstärker liefern kann. Die Steuersignale erhalten die Zusatzverstärker von den Klemmen C und D z.B. der LZV100.
    Jeder Verstärker benötigt zur Versorgung einen eigenen Transformator, der der jeweiligen Maximalstromstärke im Dauerbetrieb standhalten muss. Der Verstärker darf mit einer Wechselspannung von bis zu effektiv 18 Volt oder mit einer Gleichspannung von bis zu 24 Volt betrieben werden.
    Der Leistungsverstärker LV102 ist so ausgelegt, dass er den sicherheitstechnischen Voraussetzungen und Bedingungen beim Betrieb der Modellbahn entspricht. Bei Bedarf lässt sich die Gleisspannung zwischen 11 und 22 Volt einstellen. Er kann einen Strom von maximal 5 Ampere bereitstellen. Wird der Strom stärker, greift die Sicherheitsschaltung, die diesen Verstärker abschaltet. Als passende Trafos kommen der TR150 in Frage Der Leistungsverstärker LV102 ist für den RailCom-Betrieb vorbereitet.

    Leistungsverstärker LV 102
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    wichtig für den Modellbahner ist die Ermittlung der erforderlichen Verstärkerleistung. Wie wird hier vorgegangen ?

    Es ist die Summe der Stromaufnahme der gleichzeitig fahrenden Lokomotiven und der beleuchteten Waggons auf der Anlage zuermitteln.

    Beispiel:
    - Gleichzeitig fahrende Lokomotiven 5
    - Stromaufnahme jeder Lok 0,7 Ampere
    - 30 Glühbirnchen mit einer Stromaufnahme von je 0,04 Ampere in beleuchteten Waggons
    - Max. Leistung des LV 102 = 5 Ampere

    Insgesamt ergibt sich so eine Stromaufnahme von 5 * 0,7 + 30 * 0,04 = 4,7 Ampere
    Die Gesamtstromaufnahme wird nun durch den maximalen Strom, den ein Verstärker liefern kann geteilt. Somit erhält man die Anzahl der Leistungsbereiche. im vorliegenden Fall:
    4,7 / 5,0 = rd. 1,00 --> Es reicht also ein Leistungsbereich (1 x LV 102) aus.

    Der Verstärker LV102 ist so ausgelegt, dass er den sicherheitstechnischen Voraussetzungen und Bedingungen beim Betrieb der Modellbahn entspricht. Bei Bedarf lässt sich die Gleisspannung zwischen 11 und 22 Volt einstellen. Beträgt der Stromverbrauch mehr als 5 Ampere, greift die Sicherheitsschaltung und der Verstärker schaltet sich ab. Der LV102 ist für den RailCom-Betrieb vorbereitet.

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    Handregler

    Handregler bzw Fahrregler
    Zur Zentrale LZV100 gibt es noch eine Vielzahl von Zusatzgeräten. Besonders zu erwähnen sind die Handregler. Die Handregler sind die typischen Eingabegeräte des Systems, den der manueller Betrieb ist nach wie vor das stärkste Einsatzgebiet der digitalen Steuerung. Drei Modelle hält das Digital plus Programm von Lenz vor. Die Handregler können während des Betriebes vom XpressNet ab- und wieder angesteckt werden, wenn entsprechende XpressNet-Buchsen LA152 angebracht sind. Die zuletzt gewählte Lokadresse wird beim erneuten Anstecken an das XpressNet sofort wieder im Display angezeigt. Eine gleichzeitige Verwendung von bis zu 31 Geräten ist möglich. Es gibt keine Einschränkungen im Zugriff auf die Lokomotiven, jeder Handregler am XpressNet ist gleichberechtigt. Alle Handregler verfügen über die Option des Weichenschaltens
    Es gibt von der Firma Lenz folgende Handregler:


    Der Handregler LH01 Nr. 21010
    Der Handregler ist Ende 2012 auf den Markt gekommen und stellt den neuesten Typ der Lenz Handregler dar. Der LH01 ist ein Gerät für das XpressNet, das dadurch folgende Vorteile aufweist:
    • Schneller Systembus für das Digital-plus-System.
    • An- und Ausstecken des LH01 während des Betriebs. Die zuletzt bediente Lok bleibt gespeichert und kann sofort wieder beim einstecken gesteuert werden.
    • Das XpressNet arbeitet bi-direktional, somit können auch Informationen aus der Steuerung abgerufen werden. Wenn z.B. eine neue Lok gewählt wird, kann sofort deren aktuelle Geschwindigkeit, Fahrtrichtung und der Zustand der Funktionen übernommen bzw abgerufen werden. Der LH01 wird über das XpressNet mit der Zentrale verbunden. Der LH01 kann damit während des Betriebs an- und abgesteckt werden. Es können bis zu 31 Geräte am XpressNet verwendet werden.
    • Der LH01 kann sowohl an den bekannten Digital-plus-Zentralen LZ100 und LZV100 (ab Version 3.6) als auch an der neuen Zentrale LZV 01 des neuen Startpakets SET-01 verwendet werden.
    • Lokadressen 1 - 9999.
    • Lokfunktionen und Konfiguration: Pro Lokadresse sind bis zu 29 Funktionen verfügbar. Für jede dieser Funktionen ist getrennt einstellbar, ob es sich um eine Dauer- oder um eine Momentfunktion handeln soll. Diese Einstellung wird zur Lokadresse gespeichert. Die Dauerfunktion wird mit einem Tastendruck eingeschaltet und mit einem weiteren Tastendruck wieder ausgeschaltet. Die Momentfunktion ist nur so lange eingeschaltet, wie die betreffende Taste gedrückt wird. Wenn Sie die Taste loslassen, wird die betreffende Taste gedrückt wird. Wenn die Taste losgelassen wird die Funktion wieder ausgeschaltet.
    • Doppeltraktion: Zwei Lokomotiven können in einer Doppeltraktion zusammengefasst und gemeinsam gesteuert werden. Es können mehrere dieser Doppeltraktionen eingerichtet werden. Diese Einstellung bleibt auch nach dem Ausschalten des Gerätes erhalten.
    • Programmieren während des Betriebs (PoM). Beim Einsatz von RailCom-tauglichen Lokdecodern ist auch das Auslesen von CVs möglich.
    • Programmieren auf dem Programmiergleis: Neben dem Auslesen und Schreiben der Lokadresse ist das Auslesen und Schreiben aller CVs möglich.
    • Weichen und Signale können geschaltet werden.
    • Bis zu 10 zusätzliche Booster können angeschlossen werden.
    • Das Gerät ist gegen Kurzschluss und Übertemperatur geschützt.
    • großes 4-stelliges 14-Segment LED Display
    • Multifunktionaler Drehgeber für einfache, intuitive Bedienung (siehe auch Bild)

    Der Handregler LH01 kann auch als Digital-Set bezogen werden. Dieses besteht aus folgenden Komponenten:

        - Netzteil mit ca. 4 Ampere Stromstärke
        - Digitalzentrale mit Verstärker (LZV01)
        - Handregler (LH01)

    Handregler LH01
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    Der Handregler LH30
    Dieser Handregler hat folgende Funktionen:
    • 99 Adressen für Digitalloks, Adresse 0 für eine analoge Lok
    • Auswahl der Adresse über die +/- Tasten
    • Anzeige der aktuell gesteuerten Lok, der Fahrtrichtung und des Funktionsstatus
    • Drehknopf für Einstellung der Geschwindigkeit
    • Fahrtrichtungs-Einstellung mit 2 Tasten
    • Nothalt-Taste
    • Funktionen F0 (Licht), F1 bis F4
    • Schaltmöglichkeit für 100 Weichen, Signale und Magnetartikel
    • es ist allerdings keine Programmierung von Lokdecodern möglich
    • Änderung der Systemeinstellungen wie Verhalten der Nothalt-Taste und Auslesen der Softwareversion der Zentrale


    Handregler LH30
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    Der Handregler LH90
    Dieser Handregler ist in Verbindung mit LZ 100 oder LVZ 100 einsetzbar.

    Der Handregler wurde speziell für das Fahren von Loks mit optimierten Bedienelementen entwickelt. Er hat ein 4-stelliges LED-Display. Es sind 9999 Lokomotiven (+ eine analoge Lok) steuerbar und maximal neun Zusatzfunktionen. Es unterstützt die Programmierung im Register-, Page- und CV- (Bit- und Byteweise) Modus und auch die Programmierung während des Betriebes.

    1000 Magnetartikel können geschalten werden, Mehrfachtraktionen können gebildet, gesteuert und gelöst werden.

    Durch eine Firmware (seit August 2007) hat dieser Regler nunmehr folgende Features:
  • 13 Funktionen in Loks schaltbar (vorher 9)
  • Konfiguration der Funktionen auf Moment- oder Dauerbetrieb
  • vereinachte Eingabe neuer Adressen vereinfacht
  • schnelles Wechseln zum Weichenschalten


  • Handregler LH90
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    Merkmale des LH90
    • 9.999 Adressen für Digitalloks
    • Adresse 0 für eine analoge Lok
    • Eingabe der Lokadresse getrennt nach Einer-, Zehner-, Hunderter- und Tausenderstelle
    • Einstellung der Fahrtrichtung mit einem Kippschalter: vorwärts, Halt, rückwärts. Steht der Schalter in Mittelstellung, so hält die Lok an. Drehknopf ohne Einfluss auf die Fahrtrichtung.
    • Drehknopf für Einstellung der Geschwindigkeit
    • Nothalt-Taste für sofortigen Halt aller Loks
    • 13 Funktionen (F0 bis F12) in Lokempfängern ansprechbar, vorausgesetzt, die verwendete Zentrale unterstützt diese Funktion wie z.B. die LZV100
    • Schaltmöglichkeit für bis zu 1.000 Weichen, Signale, Magnetartikel und anderes Zubehör
    • jede Decoder-Funktion als Dauer- oder Momentfunktion einstellbar
    • synchrone Steuerung mehrer Loks in Doppel- bzw. Mehrfachtraktion mit separater Adresse
    • Programmierung der Parameter von Lokdecodern auf separatem Programmiergleis und auf dem Hauptgleis (PoM)


    Der Handregler LH100
    Der Handregler LH100 ist in Verbindung mit der Centrale LZ100 oder LVZ100 einsetzbar. Das Gerät bietet zusätzlich zum LH90 ein großes LCD-Display, eine Zehnertastatur und zusätzliche Funktionstasten. Die Geschwindigkeit wird durch Taster geändert. Außerdem hat es Zugriff auf 13 Zusatzfunktionen. Mit diesem universellen Eingabegerät kann das Digital plus-System mit dem vollen Funktionsumfang ausgeschöpft werden.

    Mit dem LH 100 können somit alle zur Verfügung stehenden Funktionen ausgeführt werden. Die mit dem Handregler auszuführenden Funktionen dienen dazu, um z.B. Loks zu fahren, Rangierfahrten auszuführen, Weichen zu stellen. Eine komplette Weichenstraßen zu stellen ist demgegenüber nicht möglich.

    Um Schattenbahnhöfe zu überwachen, oder Weichenstraßen zu schalten, kann ein vorhandenes Gleisbildstellpult in das Lenz-Digital plus eingebunden werden. Dazu hat Lenz das Stellwerk LW 100 im Angebot. Mit dem LW 100 allein können allerdings Weichen bzw. Signale nur über die Tastatur geschaltet werden. Zum Anschluss der Tasten und Lampen eines Gleisbildstellpults ist noch das Tastenmoduls LW (pro Modul 16 Weichen) und des Anzeigemoduls LW 130 (pro Modul 32 Lampen bzw. bei Weichenrückmeldung zwei pro Weiche, 16 Weichen gesamt) erforderlich.

    Technische Daten
  • 9.999 Adressen für Digitalloks
  • Adresse 0 für eine analoge Lok
  • Eingabe der Lokadresse über Zehnertastatur
  • Schneller Wechsel zwischen 2 Lokadressen mit nur einer Taste
  • Taste für Einstellung der Fahrtrichtung
  • Speziell geformte Tasten für Einstellung der Geschwindigkeit in kleinen oder großen Schritten
  • Nothalt-Taste für sofortigen Halt aller Loks

  • In Verbindung mit der Zentrale LZV100 bis zu 13 Funktionen in entsprechenden Lokempfängern ansprechbar
  • Jede Decoder-Funktion als Dauer- oder Momentfunktion einstellbar
  • Anzeige der Funktion im Display
  • Synchrone Steuerung mehrer Loks in Doppel- bzw. Mehrfachtraktion mit separater Adresse
  • Beim Einsatz rückmeldefähiger Schaltempfänger ---> Anzeige der tatsächlichen Weichenstellung
  • Anzeige des Zustands der Eingänge an Rückmeldebausteinen LR101
  • Programmierung der Parameter von Lokdecodern auf separatem Programmiergleis und auf dem Hauptgleis (PoM)
  • Schaltmöglichkeit für bis zu 1.024 Weichen, Signale, Magnetartikel und anderes Zubehör


  • Handregler LH30
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    Der schnurlose Handregler "XPA"
    Der XPA (XpressNet Phone Adaptor) erlaubt den Anschluss eines schnurlosen Telefons an das Lenz-Digital-System. Mit der Telefontastatur können Lokomotiven gesteuert und Magnetartikel geschaltet werden. Jedes schnurlose, analoge Telefon ist geeignet, das sich auf Tonwahl einstellen lässt.

    Funktionsumfang:
    • 9.999 Adressen für Digitalloks
    • Adresse 0 für eine konventionelle Lok
    • Eingabe der Lokadresse über die Zifferntasten des angeschlossenen Telefons
    • Geschwindigkeitseinstellung ebenfalls über die Tasten des Telefons
    • Nothalt mit Taste "0"
    • Neun Funktionen (F0 bis F8) in Lokempfängern können angesprochen werden
    • Steuerung einer Doppel- oder Mehrfachtraktion, die von einem anderen XpressNet Gerät zusammengestellt wurde
    • Schaltung von bis zu 1.024 Weichen, Signalen, Magnetartikeln und Zubehör


    Handregler LH100
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    Die Anschlussplatte LA152
    Sollen mehrere Eingabegeräte untereinander angeschlossen werden bzw. an einer eigenständigen Zentrale angeschlossen werden, so ist dafür die Anschlussplatte LA152 erforderlich.

    Anschlussplatte LA152
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    Decoder

    Die Lenz Lokdecoder
    Die neuen Lenz Lokdecoder werden von der Firma Lenz mit "Digital plus" bezeichnet.

    Lokdecoder "Standard +"
    Dieser Decoder ist als Einstiegsmodell gedacht und verfügt über alle Eigenschaften, die für einen DCC-Decoder als Standard gelten dürfen. Die Eigenschaften des Decoders sind in der nachfolgenden Decodertabelle dargestellt.

    Lokdecoder "Silver +"
    Die Decoderserie SILVER + ist die preiswerte Variante zur "Gold-Serie" mit leicht eingeschränkten Möglichkeiten. Dennoch sind alle SILVER+ Lokdecoder der neuen Generation RailCom-fähig. Die RailCom-Funktion ist bereits werkseitig eingeschaltet. Außerdem verfügen alle SILVER über die nützliche ABC-Technologie. Der SILVER ist nur einseitig bestückt, daher besonders flach in seiner Bauweise. Dies erleichtert Ihnen den Einbau ganz erheblich. Die Eigenschaften des Decoders sind in der nachfolgenden Decodertabelle dargestellt.

    Lokdecoder "Silver +21"
    Der Lokdecoder "SILVER+ 21" verfügt über die gleichen Eigenschaften wie der SILVER, ist aber mit einem 21-poligen Schnittstellenstecker auf der Platine ausgestattet und durch seine um 2,5 mm kürzere Bauweise platzsparend. Die Eigenschaften des Decoders sind in der nachfolgenden Decodertabelle dargestellt.

    Lokdecoder "Silver +direkt"
    Der Deocoder "SILVER+ direkt" ist ein Decoder für Loks, die mit einer 8-poligen Schnittstelle nach NEM652 ausgerüstet sind. Die Pins des Decoders befinden sich direkt auf der Leiterplatte, so dass der komplette Decoder auf die Schnittstelle aufgesteckt wird. Wegen der geringen Abmessungen ist der Einbau in viele Lokomotiven problemlos möglich. Die Eigenschaften des Decoders sind in der nachfolgenden Decodertabelle dargestellt.

    Lokdecoder "SILVER+ PluX12"
    Der Decoder "SILVER+ PluX12" ist mit einem 12-poligen PluX Stecker ausgestattet. Er vereint die Vorzüge der SILVER+ Decoder mit denen der PluX Schnittstelle. Interessant ist der Decoder für Spur:TT-Bahner. In diesem Decoder wurden spezifische Einstellungen für TT-Loks von Tillig im Decoder abgelegt. So können mit nur einer einzigen Eingabe in der CV8 viele Tillig-typischen Funktionen aktiviert werden. Die Eigenschaften des Decoders sind in der nachfolgenden Decodertabelle dargestellt.

    Lokdecoder "SILVER +mini"
    Der Decoder "SILVER+ mini" ist wie der Name bereits sagt für die kleinen Spurgrößen ausgeglegt. Der Decoder ist mit Kabel zum anlöten oder mit einem 6-poligem Schnittstellenstecker zu kaufen. Zusätzlich hat er noch eine "SUSI"-Schnittstelle. Die Eigenschaften des Decoders sind in der nachfolgenden Decodertabelle dargestellt.

    Lokdecoder      Lenz-Decoder-plus Übersicht      Lenz-Decoder-plus-Tabelle
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    Lokdecoder "SILVER +mini"
    Der Decoder "SILVER+ mini" ist wie der Name bereits sagt für die kleinen Spurgrößen ausgeglegt. Der Decoder ist mit Kabel zum anlöten oder mit einem 6-poligem Schnittstellenstecker zu kaufen. Zusätzlich hat er noch eine "SUSI"-Schnittstelle. Die Eigenschaften des Decoders sind in der nachfolgenden Decodertabelle dargestellt.

    Lokdecoder "Gold +"
    Der Decoder "Gold +" ist der Spitzendecoder von Lenz. Er besitzt zusätzlich zu allen anderen Funktionen der Plus-Serie noch eine USP-Schaltung. Die Eigenschaften des Decoders sind in der vorstehenden Decodertabelle dargestellt.

    Lokdecoder "Gold +mini"
    Der Lokdecoder für kleine Loks, wahlweise mit Kabel oder mit Stecker nach NEM 651. Die Eigenschaften des Decoders sind in der vorstehenden Decodertabelle dargestellt.

    Lokdecoder "Gold maxi+"
    Der Decoder "GOLD maxi+" ist der Decoder für die großen Spurweiten. Der "GOLD maxi+" bietet alle bekannten Features der Digital-Plus-Serie. Die Eigenschaften des Decoders sind in der vorstehenden Decodertabelle dargestellt.

    Lokdecoder "LE077XF"

    Lenz Lokdecoder LE077XF
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    Lokdecoder "LE080XS"

    Lenz Lokdecoder LE080XS
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    Lokdecoder "LE103XF" und "LE104XF"

    Lenz Lokdecoder
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    Lokdecoder "LE130" und "LE131"

    Lenz Lokdecoder
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    Lokdecoder "LE135"

    Lenz Lokdecoder
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    Lokdecoder "LE230"

    Lenz Lokdecoder LE230
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    Lokdecoder "LE930"

    Lenz Lokdecoder LE930
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    Lokdecoder "LE030"

    Lenz Lokdecoder LE030
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    Lokdecoder "LE040"

    Lenz Lokdecoder LE040
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    Lokdecoder "LE122"

    Lenz Lokdecoder LE122
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    Lokdecoder "LE900"

    Lenz Lokdecoder LE900
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    Lokdecoder "LE103" und "LE104"

    Lenz Lokdecoder LE103/104
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    Die Lenz-Schaltdecoder
    Beim Schalten von Magnetartikeln werden sog. Schaltdecoder (Funktionsdecoder) benötigt, die zwischen Zentralstation und Magnetartikel geschaltet werden. Zu vergleichen mit dem Lokdecoder. Die Schalt-Informationen werden über die selbe zweiadrige Leitung, die auch die Gleise versorgt, an die Schaltdecoder geschickt, die daraufhin die Antriebe von Weichen und/oder Signalen in Bewegung setzen oder Lampen und LEDs in Lichtsignalen ein- und ausschalten.
    Lenz bietet über das Digital plus wesentlich mehr Komfort und Flexibilität. So können Tastenpulte entfallen, da die Ansteuerung über Bedienbausteine wie Fahrregler oder Computersoftware erfolgt. Die Verdrahtung ist übersichtlicher, da die Leitungen nicht mehr über die gesamte Modellbahnanlage geführt werden müssen, sondern entsprechende Decoder in der Nachbarschaft des Zubehörs montiert und mit ihnen verkabelt werden. Folgende Schaltdecoder weist das Sortiment von Lenz auf:

    Der Schaltdecoder LS 100 (Art. Nr. 11100)
    An den Schaltempfänger LS 100 bzw. LS 110 können vier Weichen angeschlossen werden. Jeder der Schaltausgänge kann auf verschiedene Schaltimpulslängen oder Dauerimpuls eingestellt werden. Falls alle Komponenten zugleich geschaltet werden, darf der Gesamtstrom nicht mehr als 1,7 Ampere betragen. An den Ausgängen liegt Gleichspannung an. Das ist beim Einsatz von Leuchtdioden zu beachten. Über die Klemmen R und S des LS100 wird die für die Rückmeldung der Weichenstellung nötige Verbindung mit der Zentrale hergestellt. Die Weichen- oder Signalstellung wird dann zum Beispiel im Handregler angezeigt oder als Information an ein Steuerungsprogramm weitergegeben.

    Das Lenz Digitalsystem bietet über diese Schaltdecoder LS100 auch die Möglichkeit Weichen mit Motorantrieb zu schalten. Zum Schalten von Weichen mit Motorantrieb wird der Adapter LA010 zwischengeschaltet.

    Lenz Schaltdecoder
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    Der Schaltdecoder LS 110
    Der LS110 hat gegenüber dem LS100 keine Rückmeldemöglichkeit der Weichenstellung an die Digitalzentrale.

    Der Schaltdecoder LS 130
    Lenz bietet noch den Schaltempfänger wie den LS 130 zum potentialfreien Schalten mit Relais an. LGB-Bahner können zum Schalten der EPLAntriebe den LS 120 benutzen. Pro LS 120 können zwei Antriebe geschaltet werden. Zudem ist der Schaltempfänger wasserdicht vergossen.

    Der Schaltdecoder LS 150 (Art. Nr. 11150)
    Bis zu sechs Weichen, Signale oder anderes Zubehör können über den Schaltdecoder LS150 angesteuert werden. Er muss mit einer separaten Stromversorgung betrieben werden (z.B. Trafo TR100). Dadurch liegt an den Schaltausgängen eine Wechselspannung an. Der LS150 verfügt nicht über Anschlüsse für Rückmeldung.



    Die Lenz Rückmeldedecoder
    Bei der Zustandsmeldung (Rückmeldung) können folgende die Information übertragen werden:
    - ob eine Weiche auf Gerade oder Abzweig gestellt ist (z.B. bei Verwendung des Schaltdecoders LS100)
    - ob ein Gleiskontakt geschaltet ist (mit LR101)
    - ob ein Gleis besetzt ist (mit LB101 und LB050)

    Vor allem für Schattenbahnhöfe und für die Gleisüberwachung wird ein Rückmeldedecoder benötigt. Lenz hat hierfür folgende Bausteine:
    Voraussetzung für die Verwendung der nachfolgenden Bausteine ist der Einsatz einer Digital plus Zentrale (LZ100 oder LZV100), denn nur diese können die Signale der intelligenten Meldebausteine verarbeiten und weiterleiten.

    Rückmeldebaustein LR 100 (Art-Nr. )
    Der Rückmelder LR 100, in Verbindung mit dem Gleisbelegtmelder LB 100, sendet Belegtmeldungen an die Digitalzentrale. An den LR 100 können auch Gleiskontakte in Form von Reedkontakten, Reflexlichtschranken oder Magnetsensoren angeschlossen werden. Mit dem Lenz-Digitalsystem können bis zu 508 Besetztmelder oder Gleiskontakte abgefragt werden.

    Rückmeldebaustein LR101 (Art-Nr. 11201)
    An die 8 Eingänge des Rückmeldebausteins LR101 können Schaltkontakte oder Belegtmelder LB101 angeschlossen werden, an einen weiteren Eingang der Spannungsmelder LB050. Um unsichere Schaltzustände (z.B. kurzzeitige Unterbrechungen des Stromflusses) zu überbrücken, kann beim LR101 jedem Belegtmeldeeingang eine programmierbare Verzögerungszeit für die Freimeldung zugeordnet werden. Die Übermittlung der Zustände erfolgt über den Rückmeldebus an die Zentrale LZV100, die Anzeige am Handregler LH100 oder über Interface am Computer.

    Lenz Rückmeldebausteine
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    Belegtmelder LB101 (Art-Nr. 11210)
    Zur Erfassung von Gleisbelegtzuständen in Verbindung mit dem LR101 arbeitet der LB101 als Stromfühler und wird zwischen LR101 und den zu überwachenden Gleisabschnitt geschaltet. Mit einem LB101 können zwei Gleisabschnitte unabhängig voneinander überwacht werden.

    Spannungsmelder LB050 (Art-Nr. 11220)
    Das Meldeverfahren durch Stromfühler, wie mit dem LB101, hat einen Nachteil. Wenn am Gleis die Betriebsspannung ausfällt, fließt kein Strom mehr und eine Belegtmeldung ist nicht mehr möglich. Am Meldeausgang würde die Information "frei" ausgegeben, obwohl das Gleis tatsächlich aber noch belegt ist. Ausfälle der Betriebsspannung können hervorgerufen werden durch Abschalten der Spannung oder Kurzschlüsse, wie sie während des Fahrbetriebes der Modellbahn auftreten können. Um die Falschmeldung auszuschließen, prüft der LB050, ob am Gleis die Digitalspannung anliegt. Wenn nicht, wird der vor dem Spannungsausfall aktuelle Zustand solange weitergemeldet, bis die Spannung wieder anliegt.

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    Lenz Digital Module
    Mit der Lenz Digital plus ABC-Technik (AutomaticBrakingControl) wird im Zusammenspiel mit den Lokdecodern der sog. GOLD-Serie und SILVER-Serie eine hardwareorientierte Zugbeeinflussung möglich. ABC schafft ein punktgenaues Halten vor Signalen und Durchfahrt in Gegenrichtung. Was kann nun ABC:
  • Während des Aufenthaltes im mit asymmetrischer Digitalspannung versorgten Abschnitt bleibt die Lok voll steuerbar:
  • Funktionen können geschaltet werden
  • Programmieren während des Betriebes (PoM) ist möglich
  • die Lok kann rückwärts wieder vom Signal wegfahren
  • Rangierfahrt bei geschlossenem Signal ist möglich
  • Es entstehen keine Kurzschlüsse beim Überfahren der Trennstellen


  • Die von Lenz angebotenen Module beeinflussen Gleisabschnitte vor dem Signal, wodurch der Decoder in der Lok die Information über den Zustand des Signals erhält und zwar in Abhängigkeit von der Fahrtrichtung. Die Voraussetzung für den Einsatz von BM1, BM2 und BM3 ist allerdings, dass die Lokdecoder aus der "SILVER-Serie" oder "GOLD-Serie" stammen bzw. Decoder die das ABC-Verfahren ebenfalls unterstützen, sowie geeignete Verstärker/Zentralen (LZV100, LV101, LV102). Insgesamt drei Bremsmodule bietet derzeit Lenz mit der ABC-Technik an:

    Das Bremsmodul "BM1" -- Artikel-Nr. 22600
    Dieses Modul realisiert den Halt vor einem Signal. Im einfachsten Fall wird die Gleisspannung zum Bremsabschnitt vor dem Signal über den BM1 geführt. Steht das Signal auf "HP0", erzeugt der BM1 eine Asymmetrie in der ansonsten symmetrischen Digitalspannung, die von Decodern der GOLD- und SILVER-Serie erkannt wird. Das Ergebnis ist ein sanftes Abbremsen des Zuges bis zum Stillstand. Kommt der Zug aus der Gegenrichtung, fährt er einfach weiter, da die Asymmetrie richtungsabhängig erkannt wird. Geht das Signal wieder auf "HP1", so wird der BM1 durch den Signalschalter überbrückt, der Zug beschleunigt mit der im Decoder eingestellten Beschleunigung.

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    Das Bremsmodul "BM2" -- Artikel-Nr. 22610
    Das BM2 bietet neben der Anhaltefunktion auch eine Langsamfahrfunktion. Es gestattet nicht nur, den Zug bei "HP0" vor dem Signal anzuhalten, sondern bietet zusätzlich die Installation eines Langsamfahrabschnittes für "HP2". Die Strecke vor dem Signal wird in einen Fahr- und einen Bremsabschnitt eingeteilt. Die Länge des Fahrabschnittes muss so bemessen sein, dass der längste dort verkehrende Zug komplett hineinpasst. Die Länge des Bremsabschnittes richtet sich (wie beim BM1) nach der eingestellten Bremsverzögerung bzw. des eingestellten Bremsweges. Fahr- und Bremsabschnitt werden durch die entsprechenden Ausgänge des BM2 versorgt. Damit auch geschobene Züge mit dem BM2 beeinflusst werden können, muss der führende Wagen des geschobenen Zuges mit einem Stromverbraucher versehen werden (z.B. Beleuchtung des Wagens). So erhält der Steuerwagen mit der Fahrtrichtung wechselnde Spitzen- und Schlusslichter. Auch mit dem BM2 wird gewährleistet, dass beim Befahren des Abschnittes in Gegenrichtung kein Bremsvorgang ausgelöst wird.

    Lenz-Digital-Module
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    Das Bremsmodul "BM3" -- Artikel-Nr. 22620
    Das BM3 ermöglicht den Aufbau eines automatischen Streckenblocks. Der BM3 ist somit ein Blockstreckenbaustein, der die ABC-Technik zum Abbremsen und Anhalten nutzt. Mit ihm ist ein vorbildgetreuer Blockstreckenbetrieb möglich. Die Anzahl der Blöcke ist nicht begrenzt, da für jeden Block ein BM3 eingesetzt werden muss. Der BM3 verfügt über einen Anschluss für Lichtsignale zur Zustandsanzeige:
    -- Signal rot = Folgeblock belegt, BM3 ist auf "Halt" geschaltet
    -- Signal grün = Folgeblock frei, BM3 ist auf "Fahrt" geschaltet.

    Der letzte Block einer nicht kreisförmigen Folge von Blockstrecken benötigt statt eines BM3 einen BM2, der entweder manuell (Signal, Taster) oder automatisiert den letzten Halteabschnitt frei gibt. *Zur Ansteuerung von Signalen mit Doppelspulen (oder Motoren) wird der Adapter BMA benötigt. Der BMA Adapter ermöglicht den Anschluss von Signalen, die mit einem Doppelspulen- oder motorischen Antrieb ausgerüstet sind, an das Blockstreckenmodul BM3. Technisch gesehen ist der BMA ein Relais, welches von den Lampenausgängen des BM3 gesteuert wird. (Artikel-Nr.22630).

    Abschließend noch ein wichtiger Hinweis zum Einsatz dieser Module. Es wird immer die in Fahrtrichtung rechts liegende Schiene getrennt, wenn der Fahr- und Bremsabschnitt eingebaut wird. Getrennt wird am Beginn des Fahrabschnitts, dann am Beginn und am Ende des Bremsabschnittes die in Fahrtrichtung rechte Schiene. Alternativ können auch Isolierschienenverbinder verwendet werden, wenn an der benötigten Trennstelle gerade ein Schienenstoß vorhanden ist.

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    Digital plus Kehrschleifenmodul LK200
    Das neu entwickelte Kehrschleifenmodul "LK200" arbeitet nach dem Fehlerstromprinzip, die Umpolung erfolgt bereits bei 100 mA Fehlerstrom, die Polaritätsanzeige erfolgt mittels einer LED.
    Umgeschaltet wird elektronisch ohne Relais, das bedeutet hohe Schaltgeschwindigkeit und kein mechanischer Verschleiß. Die Verdrahtung ist denkbar einfach, das LK200 kann mit wenig Aufwand auch nachträglich in Ihre Anlage eingebaut werden. Justier- und Einstellarbeiten sind nicht notwendig. Die maximale Stromaufnahme beträgt 5 Ampere. Drehscheibe oder Gleisdreieck können ebenfalls mit dem LK200 betrieben werden.

    Lenz-Kehrschleife
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    Lenz und der PC

    Interface USB/Ethernet (Artikel-Nr. 23151)
    Das Digital plus Interface bietet neben der USB-Schnittstelle auch eine Ethernet-Schnittstelle. Damit kann das System an einen PC oder auch an einen Router angeschlossen werden. So eröffnen sich interessante neue Möglichkeiten der Modellbahnsteuerung. So wird eine drahtlose Steuerung Realität.

    Wenn "Digital plus Interface" über Xpress-Net mit der Zentrale (Software Version 3.6) und über Ethernet mit einem Router verbunden wird, kann kann mit einem iPhone oder mit einem iPod und der für Digital plus angepassten App "TouchCab" Ihre Modellbahn jetzt drahtlos gesteuert werden. Zusätzlich stehen mit diesem Interface die Funktionen wie CV-Editor und Fahrpult am PC ebenfals zur Verfügung.

    Interface USB
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    Interface LI101F mit RS232-Schnittstelle (Artikel-Nr. 23110)
    Auch über die serielle RS232-Schnittstelle des PC lässt sich das Digital plus System mit einem PC verbinden. Das LI101F wird an das XpressNet und an die serielle Schnittstelle (RS232) angeschlossen. Die Übertragungsrate ist zwischen 19.200 und 115.000 Baud einstellbar. Die Übertragungsrate hängt von der verwendeten Software, nicht vom LI101F oder dem Digitalsystem ab.

    Eigenschaften:
  • RS 232 Schnittstelle zum Computer, 9-polige SUB-D Buchse, Anschlusskabel liegen bei
  • Anschluss an das XpressNet über RJ45 Buchse, Anschlusskabel liegen bei
  • Betriebsanzeige durch LED
  • Baudrate einstellbar zwischen 19.200, 38.400, 57.600 und 115.900 Baud
  • Im Lieferumfang enthalten ist das LI101F-Tool auf CD: Software zur Einstellung von Baudrate und XpressNet-Adresse (läuft unter Windows© 9x, ME, 2000 und XP) Interfac


  • Interface Seriell
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    Der CV Editor
    Bisher war der Lenz "CV-Editor" nur als CD zum USB-, LAN/USB-Interface sowie zum Programmer erhältlich. Jetzt kann diese Software kostenlos von der Lenz-Page herunterladen und mit allen bisher erschienenen Digital plus Interface verwendet werden. Was kann nun dieses Softwareprogramm für den PC:

    • Wahlweise Programmieren auf dem Programmiergleis
    • Programmieren auf dem Hauptgleis (PoM)
    • Graphische Darstellung der Geschwindigkeitskurve
    • Erklärender Text zu den CVs
    • Einfaches Konfigurieren einzelner Bits
    • Für alle Digital plus Interface verwendbar, gleichgültig ob RS232, USB- oder LAN – Anschluss
    • Decoder-Templates für alle Digital plus Decoder sowie Lenz 0 Loks
    • Integrierter Editor erleichtert Ihnen das Gestalten individueller Templates
    • Manuelle Programmierung für Decoder, für die kein Template vorliegt
    • Fahrregler zum direkten Testen der Einstellungen
    • Speichern von Decoderkonfigurationen. Auch bewährte Decoderkonfigurationen können jederzeit wieder hergestellt werden.
    • Firmwareupdate von Digital plus Decodern (ab Version 7.0) bei Einsatz mit dem „Programmer“
    • Verwendbar ab Digital plus Version 3.6
    • Läuft unter Windows XP, Windows 7 und Windows 8

    Konfiguration
    • Anzeige der Zentralenversion
    • Anzeige der Interfaceversion

    Der Fahrregler
    • Steuern Sie Ihre Lok mit dem PC
    • Anzeige von Mehrfachtraktion
    • Schalten sämtlicher Funktionen
    • Anzeige von Funktionsstatus, Fahrtrichtung und Geschwindigkeit
    • Testen von programmierten Decoder-Einstellungen!


    Der LC100
    Das Übersetzungsmodul LC100 dient zur Verbindung von Eingabegeräten anderer Digitalsysteme mit dem XBUS des DIGITAL plus Systems.
    Es können alle Geräte an das LC100 angeschlossen werden, die am Gleisausgang das genormte Lenz Gleisformat aussenden, unter anderem also folgende Systeme:

      + ROCO 'Digital is cool'. So können die Lokmäuse aus den Startpackungen weiterverwendet werden. Die jeweilige Startpackungs-Zentralen dienen mit dem LC 100 nur als Koppelmodule und haben sonst weiter keine Funktion.

      + LGB Digital

      + die Komponenten von Märklin Digital für Zweileiter-Gleichstromanlagen und Märklin Digital I. Es besteht hier die Möglichkeit, vorhandene control 80(f), keyboard, switch-board, memory, interface weiterhin als Eingabegeräte zu verwenden.

      + Arnold Digital und Arnold Commander 6

    Lenz LC100
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    Der LW100
    Für den Stellwerker bietet sich die Stellwerk-Komponente LW100 an. Mit dem Stellwerk LW 100 lassen sich Fahrstraßen programmieren. Die beiden Platinen dienen dem Anschluss eines Gleisbildstellpultes.

    Lenz Stellwerk LW100
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