Die Digitalsysteme der Modelleisenbahnhersteller


Das Digitalsystem von Arnold / Hornby

Einführung
    Die Firma Arnold war der Pionier der N-Spur. Das Digitalsystem von der ehemaligen eigenständigen Firma Arnold hatte aber - und das ist weniger bekannt - auch ein hauseigenes Digitalsystem im Angebot, das unabhängig von der Nenngröße einsetzbar ist.
    Wie bekannt existieren die Firmen Arnold, Rivarossi und Lima nicht mehr als eigenständige Firmen. Sie wurden von der Firma Hornby aufgekauft. Ihre Namen werden aber weiterhin verwendet. Die hier vorgestellten Digitalartikel von der Firma Arnold werden nicht von der Firma Hornby verkauft. Dennoch sind sie noch als preislich attraktive digitale Gebrauchtwaren im Handel.

    Im Jahre 1988 wurde das Arnold-Digital-Systems von der damaligen Firma Arnold auf den Markt gebracht. Der „Commander 9“ war die Digitalzentrale. Danach folgte die Arnold „Central-Control 86200“.




Das Arnold Digitalsystem bis zum Jahre 2000

Arnold Digitalsystem
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Eigenschaften des Arnold-Digital-Systems bis zum Jahre 2000

Datenformat DCC
Protokoll DCC
Ausgangsstrom 3,0 Ampere
Überlastungsschutz ja
Handregler nein
Lok-Adressen 119
Funktionen 5
Fahrstufen 28 / 127
Mehrfachtraktion 10 * 4 Loks
Schaltadressen 256
Schaltartikel 256
Rückmeldung nein
Zug-Nr.-Erkennung nein
Gleisbildstellpult nein
Bus-System X-Bus
IIC-Bus
Interface nein
Übertragungsrate 9600
Software-Update ja / Eprom



    Die Digitalzentrale "Commander 9"
    Der "Commander 9" war die erste Digital-Zentrale die Arnold auf den Markt gebracht hat.
    Das Digitalprotokoll des Commander9 ist das DCC-Protokoll und somit international.
    Mit dieser Digitalzentrale können bis zu neun Lokomotiven angewählt, gefahren und die Adressen bis 9 programmiert werden (deshalb die Zahl 9 bei der Zentralenbezeichnung). Das Gerät kann ferner bis zu acht Weichen schalten, wenn diese Magnetartikel über einen Schaltempfänger mit dem „Commander 9“ verbunden sind. Für kleinere Anlagen ist der „Commander 9“ ein ideales Digitalgerät. Um den Commander9 in Betrieb zu nehmen wird noch eine Stromversorgung benötigt.
    Um die volle Leistung des "Commander 9" auszuschöpfen benötigt man einen Transformator mit 16 Volt Wechselspannung und 50 VA Leistung. Es kann aber auch ein "normaler" Modellbahntrafo" genommen werden. Allerdings weisen diese Trafos meistens nur eine Leistung von 14 bis 24 VA (ca. 0,9 bis 1,5 Ampere) auf. Damit kann nicht die volle Leistung des "Commander 9" ausgeschöpft werden. Es können dann nicht z.B. gleichzeitig vier bis sechs Spur-N-Loks gefahren werden.

    Der "Commander 9" kann bis zu 2 Ampere Leistung liefern, wenn der entsprechende Trafo eingesetzt wird.

    Natürlich müssen die Loks mit einem Lokdecoder ausgerüstet sein, die das DCC-Protokoll verstehen. Da gibt es viele Hersteller, wie z.B. Uhlenbrock oder Tams.

    Der Modellbahner, der bereits einen "Commander 9" besitzt und seine Anlage erweitern will und sich eine neue leistungsfähigere Digitalzentrale zulegen will, muss dann allerdings den Commander9 beiseite legen. Der "Commander9" kann nur noch - bei einer neuen Zentralanlage - als Bremsgenerator beim automatischen Blocksystem Verwendung finden. Er sorgt dann z.B. in Halteabschnitten vor Signalen für eine "sanfte" Bremsung des Zuges.

    Arnold -- Commander 9
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    Arnold: Central-Control Nr. 86200
    Ende der 1990iger Jahre kam die Central-Control Nr. 86200 auf den Markt. Bei der Central-Control 86200 handelt es sich um eine Digitalzentrale mit umfangreicher Ausstattung. Das Gerät beinhaltet die Digitalzentrale mit Fahrpult, eine Programmierfunktion und einen Verstärker. Um das Gerät in Betrieb nehmen zu können benötigt man noch einen Transformator mit 16 Volt Wechselspannung und 50 VA Leistung.Selbstverständlich wird noch eine digital ausgestattete Lok benötigt um dann letztlich digital fahren zu können.

    Zur Stromversorgung der Central-Control kann auch ein nicht mehr benötigter Modellbahntrafo genutzt werden. Meistens geben diese Trafos aber nur eine Leistung von 14 bis 24 VA (ca. 0,9 bis 1,5 Ampere) ab. Es kann somit mit diesen Trafos nicht die volle Leistungsfähigkeit der Central-Control ausgenutzt werden.
    Praktisch bedeutet dies, dass beim gleichzeitigen Betrieb von 6 bis 8 N-Spur-Loks oder 4 bis 6 H0-Loks die Überlastsicherung des Modellbahntrafos ansprechen würde. Wenn noch zusätzliche Funktionen an den Loks angesprochen werden sollen, oder die Wagenbeleuchtung eingeschaltet wird reduziert sich natürlich die Anzahl der gleichzeitig zu fahrenden Loks.
    Übrigens: Die Kurzschlusssicherung der Arnold Central-Control setzt erst bei 3 Ampere ein.

    Mit der Central-Control allein kann nur der Fahrbetrieb gestaltet bzw. Loks programmiert werden. Es stehen hierfür 119 Adressen zur Verfügung.

    Technische Daten:
    • Steuert bis zu 119 Lokomotiven
    • Erlaubt ein feinfühliges Loksteuern mit max. 28 Fahrstufen
    • Besitzt 10 Mehrfachtraktionen mit je 4 Loks
    • Programmierfunktion für alle Parameter der Lokempfänger
    • 3 Ampere Ausgangsleistung
    • Hat ein beleuchtetes Display mit 2 x 16 Zeichen und Klartextanzeige
    • Ist mehrsprachig (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch).
    • Die Spracheinstellung ist während des Betriebes umschaltbar.

    Programmierung
    Mit der PRG-Taste wird die Programmierfunktion aufgerufen. Die Central-Control erlaubt umfangreiche Programmierungen (DCC-kompatible Lokdecoder sind Voraussetzung). Über die sog CVs (Configurations-Variable) können die Lokdecoder - je nach Ausführung - auf die spezifischen Eigenschaften der Loks eingestellt werden (Mindestgeschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit, Lastregelung etc.). Die Programmierung ist menüunterstützt und erleichtert das Programmieren erheblich.

    Die Central-Control programmiert alle Lokempfänger, auch die aus früheren Produktionsserien von Arnold, Lenz und Märklin Digital, in den Parametern:
    • Adresse
    • Minimalgschwindigkeit (Anfahrspannung)
    • Anfahrverzögerung
    • Bremsverzögerung

    Die Arnold-Digital-Lokdecoder ab Ende der 1990iger Jahre programmiert die Central-Control auch in den Parametern:
    • Maximalgeschwindigkeit
    • Regelung
    • Geschwindigkeitskennlinie (Fahrstufen-Rampe)

    Für jeden Parameter sind bei den bisherigen Empfängern Werte von 1..15, bei den neueren Lokdecodern Werte von 0..255 programmierbar.

    Zum Programmieren der Schaltdecoder ist zusätzlich das Keyboard erforderlich, da sich mit der Central-Control selbst keine Weichenadressen wählen lassen.

    Bedienung
    Das Display der Central-Control gibt Informationen zur Adresse, Fahrstufe, welche Sonderfunktionen bei der gerade aktiven Lokadresse eingestellt sind, passive Lokadresse (in Klammern) und die Modelluhrzeit.

    Bei einer Änderung der Fahrrichtung während der Fahrt, verzögert die Lok mit dem im Decoder eingestellten Bremswert und bleibt stehen. Sie muss nun über den Drehknopf wieder beschleunigt werden. Die Änderung der Fahrtrichtung aus der Fahrt heraus oder ein kurzes Antippen der „STOP“-Taste wirkt wie ein lokbezogener Nothalt. Soll die gesamte Anlage abgeschaltet werden, kann dies mit der „STOP“-Taste geschehen. Ein erneutes Antippen der „STOP“-Taste startet die Anlage wieder. Während des ausgelösten Nothalts wird die Spannung am Gleis abgeschaltet.

    Für die Lokauswahl ist die Taste „Cl“ zu drücken, gefolgt von den Ziffern der Lokadresse und der Taste „Ok“ als Bestätigung. Mit dem Drehregler kann nun die Lok in Bewegung gesetzt werden. Die Fahrt- richtung lässt sich mit den beiden weißen Tasten oberhalb des Drehkopfs ändern.

    Leider ist die Handhabung dieses Gerätes nicht optimal. Der Regler ist z.B. zu flach und damit nicht griffig. Ferner lässt die Synchronisation der Fahrstufen (Drehwinkel und tatsächliche Beschleunigung / Verzögerung stimmen nicht überein) unbefriedigend.

    Für jede Funktion gibt es auf der Central-Control eine eigene Taste. Mit der Zehnertastatur wird die Lokadresse gewählt. Eine Löschtaste erlaubt die Korrektur. Mit der "OK"-Taste werden die Eingaben bestätigt.

    Arnold -- central-Control     Arnold -- central-Control
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    Die Mehrfachtraktion (MTR)
    Den Editor für die Mehrfachtraktion wid mit der MTR-Taste aufrufen. Der Editor zeigt eine Liste, in die für jede Mehrfachtraktion 2 bis 4 Loks eintragen werden können.
    Mit der Funktion „MTR“ (Mehrfachtraktion) besteht somit die Möglichkeit, bis zu zehn Mehrfachtraktionen mit zwei bis vier Lokomotiven zu fahren. Allerdings nur im Arnold-Digital-System (DCC). Die Mehrfachtraktionen erhalten eine eigene Adresse (ab 120), unter der die Adressen der beteiligten Loks zusammengefasst sind. Analoge Loks lassen sich nicht in eine MTR einbinden. Soll nun mit einer bestimmten Mehrfachtraktion fahren, wird anstelle der Adresse für eine Einzellok die entsprechende zwischen 120 und 129 gewählt.

    Der Anschluss
    Der Anschluss der Central-Control ist einfach. Das auf der Rückseite des Gerät kommende zweiadrige Kabel wird mit den 16-Volt-Klemmen des Modellbahntrafos verbunden. Die Kabel des Gleisanschluss sind dem Klemmstecker an die Klemmen „K“ und „J“ anzuschließen. Die anderen vier Litzen sind für den Betrieb innerhalb des Arnold-Systems unwichtig. Sie sollten tunlichst vor Inbetriebnahme des Geräts mit einem Viererblock eines Klemmsteckers oder einer Lüsterklemme gesichert werden. Diese vier Kabel des XBus, so die Bezeichnung, dienen dem Anschluss von zusätzlichen nichtstationären oder an anderen Orten aufgestellten Steuerpulten (z.B. Arnold, Lenz usw.).

    Arnold hat bei der Central-Control die seitlichen Steckleisten von den vergangenen Geräten übernommen. Die Steckleisten dienen zur Übertragung der Informationen zwischen den zusammengesteckten Komponenten. Der Datenaustausch auf dem „IIC-Bus“, so die Bezeichung, reichte für das DCC-Format nicht mehr aus. Es wurde der vom „Digital plus by Lenz“ her bekannte XBus in die Steckleisten integriert und auch separat nach außen geführt. Mit diesen Steckleisten lassen sich sowohl alte, wie neue Arnold-Digital-Komponenten anschließen. Sogar Geräte von Märklin lassen sich damit einbinden, da die älteren Geräte und die Märklin- Systeme keinen XBus zu den seitlichen Steckverbindungen „durchschleifen“, müssen sie an das Ende der Gerätekette angesteckt werden. Auf diese Weise lassen sich das Arnold-Keyboard Nr. 86220 an die Märklin-Zentrale anstecken und ersetzt somit bis zu 16 Keyboards von Märklin. Ebenso kann das Lok-Control von Arnold im Märklin-System seine Dienste tun.

    Magnetartikel schalten
    Mit der Central-Control können auch Magnetartikel wie Weichen und Signale geschaltet werden. Allerdings wird zusätzlich dann das Arnold-Keyboard Nr. 86220 benötigt (siehe Beschreibung des Keyboads).

    Kompatibilität
    Das Central Control ist kompatibel mit:
    • allen bisher von Arnold gelieferten Lokomotiven und Weichenempfänger
    • Arnold-Control80, Control 80f und allen Keybaords
    • Es steuert auch Loks mit Empfängern anderer Hersteller, die NMRA-kompatibel sind (Lenz, ROCO, LGB, Digitrax, Märklin Digital= etc.)

    Die Märklin-Keyboards oder Märklin-Controls können auch im Arnold-System eingesetzt werden. Die jeweils angeschlossene Zentrale bestimmt allerdings dann den Funktionsumfang der Peripheriegeräte. Grundsätzlich sind die Arnold-Systeme auf den XBus eingestellt. Beim Betrieb in einer anderen Umgebung muss z.B. das Keyboard 68220 vom Händler auf den „IIC-Bus“ eingestellt werden, damit es zusammen mit Märklin-Geräten funktioniert. Über den XBus lassen sich Geräte von Fremdanbietern wie z.B. Lenz anschließen, die ebenfalls über einen XBus-Anschluss verfügen. So ist es möglich, zu den stationären Arnold-Komponenten auch den Handregler LH 100 von Lenz anzuschließen, um mobil zu werden. Es gilt dabei jedoch zu beachten, dass von der Zentrale aus die XBus-Leitung keine Verzweigung aufweisen darf. Alle Geräte müssen an einer Stichleitung liegen, und jedes an den XBus angeschlossene Gerät muß eine andere XBus-Adresse aufweisen.



    Arnold: Control Nr. 86210
    Die Arnold-Control Nr. 86210
    Das Arnold-Control 86210 ergänzt das Fahrpult des Central-Controls um eine weitere Steuereinheit für Loks. Damit können zwei 2 Spieler unabhängig von einander alle 119 Lokomotiven aufrufen und steuern. An das Arnold Central-Control angeschlossen, kann es bis zu 100m von diesem entfernt aufgestellt werden. Die Verbindung erfolgt über eine 4-polige Leitung, die leicht selbst hergestellt werden kann. Die Reihenfolge von Control und Keyboard ist beliebig.

    Die Eigenschaften dieses Gerätes sind:
    - steuert 119 Lokomotiven --> feinfühlige Loksteuerung mit max 28 Fahrstufen
    - steuert 10 Mehrfachtraktionen mit je 4 Loks
    - Drehknopf zur Loksteuerung
    - separate Tasten für vorwärts und rückwärts
    - beleuchtetes Display mit 2 x 16 Zeichen und Klartextanzeige
    - Menu ist mehrsprachig (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch)

    Das Arnold-Control 86210 kann an die Central-Unit bzw. das Central-Control von Arnold angesteckt werden. Es steuert dann 99 Loks des bisherigen Arnold Digital-Systems. Es kann aber auch an die Märklin Zentralen 6020, 6021 und 6027 angeschlossen werden. Das Arnold-Control 86210 steuert dann die im Märklin-Motorola-System möglichen 80 Loks mit 14 Fahrstufen. Dabei bleibt das von Märklin-Digital-Systems bekannte seitliche Steck-Bus-System erhalten.

    Arnold Control 86210
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    Die dickere Zwillingslitze (siehe Bild), die aus der 86210 Central-Control führt dient der Stromversorgung durch einen Modellbahntransformator. Das zur Control 86210 führende Kabel ist die XBus-Verbindung.



    Arnold Keyboard Nr. 86220
    Nur mit dem Central-Control allein lässt sich keine Modellbahn komplett steuern. Sollen noch Weichen, Signale usw. geschaltet werden, benötigt man das Keyboard. Das Arnold-Keyboard dient somit zum Schalten von Magnetartikeln. Mit einem Arnold Keyboard Nr. 86220 lassen sich gegenüber den früheren Geräten alle möglichen 256 Adressen zum Schalten von Weichen usw. in Gruppen zu 16 schaltbaren Einheiten anwählen. Möchte man ein Signal mit der Adresse 38 schalten, so wählt man mit der Taste „GRP“ und der Taste „3“ die Gruppe 3 und kann dann direkt mit der roten oder grünen Taste „6“ das Signal schalten.

    Das Board hat folgende Eigenschaften:
    - Es können bis zu 256 Weichen und Signale geschaltet werden.
    - Es bsitzt ein beleuchtetes Display mit 2 x 16 Zeichen
    - Das Menu ist mehrsprachig (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch)

    Das Display ist in Kästchen aufgeteilt. Diese zeigen die Lage der Weichen an. Allerdings funktioniert diese Anzeige nur innerhalb des Arnold-Digitals-Systems (DCC). Zusammen mit der Märklin-Zentrale funktioniert die Rückmeldung nur in der ersten Weichengruppe bis Adresse 16.

    Das Keyboard kann auch an die alte Central-Unit bzw. das alte Central-Control angesteckt werden. Es steuert auch dann alle 256 Weichen des Arnold Digital- Systems. Ds Keyboard kann auch an die Märklin Digital-Zentralen Nr. 6020, Nr. 6021 und Nr. 6027 (auch rechts!) angesteckt werden. Es steuert dann ebenfalls alle 256 Weichen die im Märklin-Digital-System möglich sind. Die Reihenfolge von Control80 und Control 80f und Stellpult sind auch hier beliebig.

    Mit der GRP-Taste kann während des Betriebes zu jeder beliebigen anderen Weichengruppe gewechselt werden. Sollen mehr als 16 Weichen im direkten Zugriff angesteuert werden, können weitere Keyboards ansteckt werden. Ein zweites Stellpult ist dann allerdings sinnvoll, wenn an einer zweiten Stelle der Anlage ein Stellpult benötigt wird. An das Central-Control angeschlossen, kann es bis zu 100 m von diesem entfernt aufgestellt werden. Die Verbindung erfolgt über eine 4-polige Leitung, die selbst hergestellt werden kann. Die Reihenfolge von Central-Control und Keyboard ist auch hier beliebig.

    Adresse und Eigenschaft der Weichendecoder lassen sich allerdings nur gemeinsam mit der Central-Control und dem Keyboard programmieren.

    Nicht sehr befriedigend ist das Stellen von Weichen und Signalen mit dem Keyboard ohne ein Gleisbildstellpult. Nach einer Spielpause noch festzustellen, wie die Weichen gestellt sind und auf welches Gleis angefahren wird kann vielleicht bei kleinen Anlagen - durch Aufzeichung - noch nachvollzogen werden. Aber bereits bei mittleren Anlagen ist dies nicht mehr möglich und verdirbt den Spielspass. Nur über Fremdanbieter, wie z.B. Lenz, kann über entsprechen angebotenen Module, die über den XBus angeschlossen werden dieser Mangel behoben werden.

    Arnold-Keyboard 86220
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    Arnold: Central-Control80 Nr. 86029
    Das Arnold Central-Control80 ist eine kostengünstige Digitalzentrale. Das Digitalprotokoll ist DCC. Zum Betrieb wird noch ein Trafo mit einem 16 Volt Wechselstromausgang benötigt. Das Anschlussschema ist dem nachfolgenden Bild zu entnehmen.

    Arnold-Control80-Nr. 86029
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    Arnold: Control80 Nr. 86035
    Die Arnold Control80 ist ein Digitalgerät im DCC-Protokoll. Mit diesem digtalen Fahrregler können Decoder bis zu 14 Fahrstufen gesteuert werden. Es können 99 Loks + 1 Analoge auf Adr. 0 oder 80 angesteuert werden.

    Control80-Nr. 86035
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    Arnold Central-Unit-N - Nr. 86028
    Dieser Arnold Artikel ist eine Digitale-Zentralstation mit Anschlüsse für die Arnold-Control80, Keyboard, Memory und Interface.

    Arnold-Centzral-Unit-N
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    Arnold Booster Nr. 86205
    Dieser digitale Leistungsverstärker (Booster) ist gedacht, wenn eine größere Anlage mit vielen Zügen vorhanden ist.
    Das Central-Control versorgt die Anlage mit maximal 3,0 A Leistung. Bei vielen Zügen und beleuchteten Wagen reicht diese Leistung nicht mehr aus.Der Leistungsverstärker stellt dann weitere 3 Ampere Leistung zur Verfügung. Er erhält seine Energie aus einem eigenen Trafo (z.B. Arnold-Trafo 7098)und die Informationen über eine 3-polige Leitung vom Central-Control. Für diese Leitung wird kein Spezialkabel benötigt.

    Arnold-Booster Nr. 86205
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    Arnold DigiPro
    Es handelt sich um eine Digitalzentrale mit großem Display und Zehnertastatur. Es sind damit bis zu 119 Loks (und eine analoge) mit je 28 Fahrstufen, 4 Sonderfunktionen plus Licht steuerbar. Es lassen sich die Adresse, Minimalgeschwindigkeit, Anfahr- und Bremsverzögerung programmieren.

    Arnold -- DigiPro
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    Arnold DigiStart
    Beim DigiStart handelt es sich um ein Steuergerät mit inkludierten Transformator. Mit diesem Gerät können max. 10 Lokomotiven (9 digitale und eine analoge Lok) mit 27 Fahrstufen, Licht und einer Zusatzfunktion gesteuert werden. Es besitzt ein 3-stelliges Display und man kann damit die Lokadresse programmieren. Mit der PRG-Taste wird die Programmierfunktion aufgerufen.

    Arnold -- Digistart
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    Arnold-Decoder
    Arnold hat in seinem Angebot einen großen Decoder (1,5 A Motorstrom) und einen kleinen Decoder (0,75 A Motorstrom). Positiv fallen die Regeleigenschaften der Decoder auf. Loks von Spur: N bis Spur: 2 (LGB) zeigen gute Fahreigenschaften. Probleme in Verbindung mit dem Bremsgenerator von Lenz scheinen mit den neuesten Decoder-Versionen behoben zu sein.
    Hinweise zur Bedienung von Arnold-Decoder gibt es auf dieser Page unter "Modellbahninfo-Arnold" eine Anleitung zum Download. Nachfolgend werden ausgewählte Decoder - die teilweise nicht mehr im Neuhandel vertrieben werden - dargestellt:

    Arnold Decoder 81200

    Arnold-Decoder      Arnold-Decoder
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    Technische Daten:
    - Digital-Protokoll: DCC und Motorola
    - Fahrstufen: bei DCC: 14 bzw 28 / bei Motorola: 14
    - Motor-Stromaufnahme: 1500 mA
    - Lastregelung: ja
    Überlastschutz: ja
    Analogbetrieb möglich: ja, allerdings manuell einstellbar
    - Funktionen: zwei mit je 100 mA --> einschließlich fahrtrichtungsabhängige Beleuchtung
    - digitaler Schnittestellenstecker: ja
    Abmessung: 26 mm * 20 mm * 5,5 mm

    Arnold Decoder 81210

    Arnold-Decoder     Arnold-Decoder Nr. 81210
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    Technische Daten:
    - Digital-Protokoll: DCC und Motorola
    - Fahrstufen: bei DCC: 28 / bei Motorola: 14
    - Motor-Stromaufnahme: 750 mA
    - Lastregelung: ja
    Überlastschutz: ja
    Analogbetrieb möglich: ja, allerdings manuell einstellbar
    - Funktionen: zwei mit je 100 mA --> einschließlich fahrtrichtungsabhängige Beleuchtung
    - digitaler Schnittestellenstecker: nein
    Abmessung: 18 mm * 13 mm * 5 mm

    Arnold Decoder 81200 und 81201

    Arnold-Decoder
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    Arnold Decoder 81227

    Arnold-Decoder
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    Märklin und Arnold
    Eine besonderheit der Arnold-Digitaltechnik ist, dass sich an die Arnold "Central-Control 86200" auch Märklin-Digital-Componenten anschließen lassen. Um Märklin-Motorola-Loks mit Arnold-Dital zu fahren ist eine Control 68210 an eine Märklin Central-Unit anzuschließen. Ferner ist die Arnold: Central-Control 86200 sowohl beim Control und auch beim Keyboard vom XBus auf den IIc-Bus umzustellen. Im gemischten Betrieb stehen dann auch nur die Funktionen der jeweiligen Märklin-Zentrale zur Steuerung zur Verfügung. Das Arnold Keyboard 68220 kann durch seine flexible Gruppenumschaltung auf dem Bedienfeld insgesamt 16 Märklin-Keyboards ersetzen. In der Gruppe 1 (Grundgruppe beim Einschalten) erfolgt noch eine Rückmeldung der momentan gestellten Weichen. In den anderen Gruppen gibt es keine aktuelle Statusabfrage der Weichenstellung. Das nachfolgende Bild stellt die erforderlichen Arnold-Komponenten für den Anschluss an die Central-Unit von Märklin dar.

    Arnold-Komponenten
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    Untereinander Kompatibel sind die neuen und alten Arnold-Digital-Geräte. Den Funktionsumfang bestimmt jedoch die Zentrale. Mehr fachtraktionen lassen sich nur mit der Central-Control zusammenstellen. Sinnvoll ist eine Kombination aus Märklin- und Arnold-Digital bei Anschluss des Keyboards 68220 an die Märklin-Komponenten.
    Das Keyboard ist allerdings, bei Betrieb mit der CC 68200 auf den IIC-Bus einzustellen. Über den XBus lassen sich alle Geräte verbinden, die ebenfalls über einen XBus-Anschluss verfügen. Es gilt dabei jedoch zu beachten, daß von der Zentrale aus die XBus-Leitung keine Verzweigung aufweisen darf. Alle Geräte müssen an einer Stichleitung liegen und jedes an den XBus angeschlossene Gerät hat eine andere XBus-Adresse aufzuweisen.



    Das BUS-System
    Von den Geräten aus dem Arnold-Sortiment und auch von den Märklin-Digital-Geräten ist das seitliche Stecksystem bekannt, das eine Aneinanderreihung der Steuergeräte ermöglicht. Über dieses als „IIC-Bus“ oder auch I²C-Bus bezeichnete Stecksystem lassen sich alle Arnold-Digital-Geräte anschließen und betreiben. Der IIC-Bus ist ein synchroner serieller Zweidraht-Bus (eine Daten- und eine Taktleitung), der für die Kommunikation zwischen ICs über kleine Distanzen geeignet ist. Entwickelt wurde er Anfang der 1980er Jahre von Philips. Gesprochen "I quadrat C" steht für IIC = Inter IC Bus.

    Bei den Digitalgeräten ab Ende 1990iger Jahren wurde jedoch diese Steckverbindung um den von "Digital plus by Lenz" bekannten XBus erweitert. Der XBus ist auch separat an der Rückseite der Digital-Geräte herausgeführt, teils als Steckverbindung, teils als lose Kabel. Über die seitlichen Steckverbinder können rechts bis zu 6 Steuerpulte angeschlossen werden, links das bisherige Keyboard 86040 und das Memory. Über ein entsprechendes Flachbandkabel können die so angeschlossenen Geräte bis zu 6 m Entfernung aufgestellt werden. Bis zu 32 Eingabegeräte wie Control oder Keyboard können angeschlossen werden. Über die XBus-Leitung können auch Geräte von Lenz mit der Arnold-Zentrale verbunden werden. Die XBus-Leitung ist hierzu an entsprechende Steckverbindungen zu führen.

    Arnold und Lenz
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    Mit dem XBUS lassen sich Entfernungen bis zu 100 m realisieren. Werden ältere Geräte an die Arnold-Central-Control angeschlossen, müssen diese am Ende der ansteckbaren Gerätekette hängen, da sie den integrierten XBus nicht durchschleifen. Auch wenn man die Arnold-Digital- Geräte der neuen Generation über den IIC-Bus aneinanderreiht, muss für die Geräte eine XBus-Adresse (1-30) eingestellt werden. Der IIC-Bus reicht nicht aus, die komplette Informationsbreite des DCC-Formats zu übertragen.




Das Digitalsystem von Viessmann
    Einführung
    Es gab ein sichtliches Erstaunen bei den Modellbahner im Jahre 2006 als Viessmann - bislang in Sachen "Digital" nicht aufgefallen - nun als Anbieter von Digitalartikeln auftrat. Sogar eine eigene Digitalzentrale wurde in das Angebot aufgenommen. Der Name dieser Station "Viessmann-Commander". Nach der Central-Station von Märklin und der ECoS von ESU, war dies die dritte Digitalzentrale mit einem großem Touchscreen. Wir wollen uns deshalb die Digitalangebote von Viessmann näher ansehen.


Tabelle-Viessmann-2000
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    Digitalzentrale "Viessmann-Commander"
    Die Viessmann-Digitalzentrale ist für Märklin, Roco, Fleischmann, Lenz, Homby Modellbahnanlagen geeignet. Nur auf den ersten Blick bietet sich der Vergleich mit der Märklin: Central-Station und der ECos an. Der Viessmann-Commander ist eigentlich mehr als eine Digital-Zentrale. Er besitzt ein voll funktionsfähiges Stellpult auf dem Monitor und Möglichkeiten zur Anlagensteuerung, wie sie bis dahin nur von PC-Programmen geboten wurden.

    Zum Lieferumfang des Viessmann-Commander (mit integriertem Booster) gehören ein leistungsfähiges Netzteil (18 Volt), Bedienstick, Kurzanleitung, DVD und die erforderlichen Kabeln.

    Mit den Abmessungen: 26,5 x 17,5 cm x 6,5 cm ist der Commander kleiner als ein DIN-A4-Blatt. Das farbige Grafik-Display ist 15,3 x 9,2 cm groß und hat eine Auflösung von 800 x 480 Bildpunkten.

    Der Ausgangsstrom des integrierten Boosters beträgt 3 Ampere und gehört damit zu den leistungsfähigsten.

    Der Viessmann-Commander versteht das DCC- und das Märklin-/Motorola-Protokoll (MM1-Delta und MM2). Bei DCC kann mit 14, 28 und 128 Fahrstufen gefahren werden, es stehen bis zu 13 Funktionen zur Verfügung. Der Adressumfang reicht bis 9.999. Programmiert werden kann auf dem Programmier- oder Hauptgleis (POM). Der Commander ist ferner RailCom-fähig.

    Im Motorola-Format stehen 14 Fahrstufen und bis zu 256 Adressen zur Verfügung. Auf dem Programmiergleis werden die Decoder automatisch ausgelesen, unabhängig von Art und Alter des Decoders und mfx-/RailCom-Funktion.

    Gegenüber anderen Digitalzentralen besitzt dieses Gerät aber auch integrierte Gleispläne mit farbiger Ausleuchtung belegter Gleise und Fahrstraßen (Gleisbild). Es können bis zu drei farbige Gleispläne mit jeweils bis zu 128 x 64 Feldern erfasst werden. Fahrstraßen und besetzte Gleise werden farbig ausgeleuchtet. Im Gleisbild können Zugnummern angezeigt werden. Für alle Funktionen gibt es menügesteuerte Editoren mit Klartextausgabe und einer Plausibilitätskontrolle der Eingaben.

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen halb- oder vollautomatischen Betrieb einzurichten, mit Fahrstraßenschaltungen, Pendelzugstrecken und einer Schattenbahnhofssteuerung. Der Betrieb kann über die integrierte Modellzeituhr zeitgesteuert und/ oder über die Rückmeldung erfolgen. Die Rückmeldestellen können als Schaltgleisfunktion genutzt werden, z.B. zum Auslösen von Funktionsmodellen oder Sounds. Weichen-/Weichen- und Weichen-/Signalkombinationen lassen sich fest programmieren. Im Direkt-Modus können Weichen und Signale auch ohne vorherige Erfassung der Daten bzw. Übernahme in ein Gleisbild- Stellpult geschaltet werden. Auch mehrbegriffige Signale (bis zu acht Begriffe je Signal), Dreiwegweichen oder aufwendigere Funktionsmodelle könnne gesteuert werden.

    Auch die Mehrfachtraktion ist kein Thema. Es können beliebig viele Mehrfachtraktionen mit jeweils bis zu fünf Fahrzeugen angelegt werden. Es gibt einen Betriebsstundenzähler für Lokomotiven. Zu den Triebfahrzeugen werden Farbbilder angezeigt. Eigene Bilder können mit einem kostenlos erhältlichen (als Download von der Viessmann-Homepage) PC-Programm auf den Commander übertragen werden. Insgesamt können bis zu 1.000 Lok-Datensätze mit Klartextnamen und Adresszuordnung gespeichert werden. Es stehen drei Loklisten für Dampfloks, Elloks und Dieselloks/Triebwagen zur Verfügung. Mehrere Viessmann-Commander können miteinander gekoppelt werden, so dass sich auch große Anlagen damit steuern lassen. Die Gleisbilder – auch die drei eines Commanders – können miteinander verknüpft werden.

    Die Züge werden an den Übergabestellen automatisch übernommen. Die Decoder können mit dem Commander einfach programmiert werden.

    Der Viessmann-Commander ist eine überzeugende Digitalzentrale, die nach Auffassung des Verfassers, die Märklin-Zentralen und die Uhlenbrock-Zentrale vom Preis/Leistungsverhältnis in den Schatten stellt.

    Viessmann.Commander
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    Technische Ausstattung

    Der Viessmann-Commander erkennt alle Loks, die auf das Gleis gestellt werden — auch wenn die Lok keinen mfx-Decoder besitzt.

    Die Zentrale beinhaltet einen Gleisbesetztmelder, der anzeigt, wo sich die betreffende Loks auf der Anlage befinden.

    Externe Viesssmann Gleisbildstellpulte ergänzen den Commander und bieten viele Betriebsmöglichkeiten!

    Die Bedienoberfläche ist vollständig grafisch aufgebaut — ohne die bisher üblichen Digitalanzeigen über Bits und Bytes. Zu sehen sind auf dem Display fotorealistische Lokbilder.

    Der Viessmann-Commander ist somit Fahrpult, Schaltgerät und Gleisbildstellwerk. Durch das integrierte farbige Touchscreen-Gleisbildstellpult, das den Gleisplan der Anlage mit allen Weichen und Signalen in vier Maßstäben anzeigt wird, wird das Fahren und schalten sehr übersichtlich. Mit dem Viessmann-Commander ist eigentlich der Einsatz eines PC's überflüssig. Eine Schnittstelle zu älteren Digitalsystemen erlaubt, deren Steuergeräte und Decoder zusammen mit dem Communder weiterhin zu benutzen.

    Der nachfolgende Link führt zum Informationsbroschüre zum Viessmann-Commander  ---->   Zur Informationsbroschüre des Viessmann-Commander



    Die Viessmann Lokdecoder
    Viessmann hat in seinem Angebot eine relativ große Anzahl von Lokdecodern. Diese Lokdecoder verstehen - entsprechend ihrer Aufgabenstellung - sowohl das Märklin-Motorola-Protokol, das Selectrix-Protokol und das DCC.Protokoll. Nachfolgend die Liste der derzeit sich im Handel befindlichen Lokdecoder.

    Viessmann-Lokdecoder
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    Weiter Informationen zu den Viessmann-Lokdecodern gibt es --> hier




    Die Viessmann-Magnetartikeldecoder
    Viessmann Magnetartikeldecoder für den digitalen Betrieb von Weichen, Signalen etc. gibt es für das Märklin-Motorola-Protokoll und für das DCC-Protokoll.

    Für das Märklin Digitalsystem gibt es den Magnetartikeldecoder Nr. 5211 (als Bausatz 5291).
    Dieser Decoder kann 4 Weichen und 4 Signale oder 8 Entkupplungsgleise steuern. Die leistungsstarken Ausgänge sind bis zu 2 Ampere belastbar, sowie kurzschluss- und überlastgeschützt. Der Magnetartikeldecoder ist kompatibel zum Viessmann-Commander, Uhlenbrock-Intellibox und zum Märklin-Digitalsystem (Delta und Systems). Er besitzt eine separate Schaltstromeinspeisung zur Entlastung der Digitalstromquelle. Ferner hat er frei zugängliche Codierschalter zum Einstellen von 80 möglichen Decoderadressen.

    Für das DCC-Protokoll gibt es den Magentartikeldecoder 5212. Dieser versteht aber zusätzlich auch das Motorolaprotokoll. Mit diesem Decoder können vier Weichen und vier Signale oder 8 Entkupplungsgleise gesteuert werden. Die Ausgänge sind bis zu 2 Ampere belastbar und kurzschluss- und ü berlastgeschützt. Er kann unter den Digitalzentralen Viessmann-Commander, Lenz-Digital-plus, Arnold-Digital, Digitrax, Roco, Fleischmann-Twin-System, Märklin, Uhlenbrock. eingesetzt werden. Er besitzt eine separate Schaltstromeinspeisung zur Entlastung der Digitalstromquelle.

    Viessmann-Magnetartikeldecoder
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    Für das C-Gleis von Märklin gibt es speziell den Einzelweichendecoder 5231 und den Dreiwegweichendecoder 5235. Diese Weichendecoder sind jeweils nur für den Einbau in eine C-Weiche gedacht. Er besitzt eine separate Schaltstromeinspeisung zur Entlastung der Digitalstromquelle. Dieser Weichendecoder ist sowohl über die Märklin Central-Station, als auch über die Mobile-Station II steuerbar.

    Einen weiteren Magnetartikeldecoder gibt es für das Selectrix-System (Magnetartikeldecoder Nr. 5260). Der Decoder besitzt acht Doppelausgänge zum Schalten von Weichen, Formsignalen, Relais, Entkupplungsgleisen, Hobby-Lichtsignalen sowie Steuerbausteinen für Lichtsignale von Viessmann. Decoderadresse und die Betriebsart (Impuls- oder Dauerstrom) werden elektronisch über die Programmierung festgelegt. Nach dem Einschalten des SELECTRIX-Systems meldet der Decoder die letzte Stellung der Weichen an die Zentrale zurück. Er bsitzt eine separate Stromeinspeisung für hohe Schaltleistung. Alle Ausgänge sind kurzschlussfest.

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    Die Viessmann Schaltdecoder
    Schaltdecoder werden zum Ein- und Ausschalten von Dauerströmen benötigt. Mit diesen Decodern können digital die Beleuchtung, Lichtsignalanlagen, Lauflichter oder andere Dauerverbraucher gesteuert werden. Auch hier gibt es sowohl Decoder für das Motorola-Protokoll, als auch für das DCC-Protokoll.

    Der Decoder 5213 (als Bausatz 5293) besitzt vier verschiedene, voneinander unabhängige und getrennt steuerbare Umschalter. Der Codierschalter zur Eingabe der Decoderadresse ist von außen frei zugänglich.

    Der Decoder 5209 für das DCC-Protokoll besitzt ebenfalls vier verschiedene, voneinander unabhängige und getrennt steuerbare Umschalter. Der Codierschalter zur Eingabe der Decoderadresse ist auch hier von außen frei zugänglich.

    Viessmann-Schaltdecoder
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    Die Viessmann S88-Rückmelder und Gleisbesetztmelder
    Auch Viessmann hat in seinem Sortiment Rückmelder und Gleisbesetztmelder auf der S88 Basis. Der 5233-Rückmeldedecoder und Gleisbesetztmelder meldet alle stromaufnehmenden Fahrzeuge auf den jeweiligen Gleisabschnitten. Dazu sind keine Schaltkontakte erforderlich. Die acht Eingänge des Moduls können direkt an isolierte Gleisabschnitte angeschlossen werden. Die Belegtmeldungen bleiben auch bei Stromausfall erhalten. Er ist einsetzbar beim Viessmann-Commander, Uhlenbrock-Intellibox, Fleischmann-Twin-Center, dem Märklin-Interface und dem Märklin-Memory.

    Der 5217-Viessmann-Rückmeldedecoder ist mit dem Märklin-Interface, dem Märklin-Memory und der Uhlenbrock-Intellibox einsetzbar. Die 16 Eingänge des Moduls sind zur Belegtmeldung oder zum Auslösen von Memory-Schaltfunktionen an Schaltgleisen, Schaltkontakten oder bei Märklin K- und C-Gleisen direkt an Kontaktgleisstrecken anschließbar.

    Viessmann-Schaltdecoder
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    Der 5206-Viessmann-Gleisbesetztmelder kann Frei- und Besetztmeldung von acht Gleisabschnitten vornehmen. Die Ausgänge können direkt an einseitig isolierte Gleisabschnitte angeschlossen werden. Der 5206 ist für Gleich-, Wechsel- und Digitalfahrspannung geeignet - also auch für den Analogbetrieb.

    Der 5262-Rückmeldedecoder ist für den Einsatz im Selectrix-System gedacht. Der 5262 meldet alle stromaufnehmenden Fahrzeuge auf den jeweiligen Gleisabschnitten. Die acht Eingänge des Moduls können direkt an isolierte Gleisabschnitte angeschlossen werden. Der Rückmeldedecoder meldet die Besetzt- oder Frei-Zustände über den Sx-Bus an die SELECTRIX-Zentrale. Verwendbar mit Lok-Control-2000, Control-Handy oder Interface.



    Die Kurz-Bezeichnungen bei Viessmann
    Nachfolgend die Kurzbezeichnungen die bei Viessmann-Digital verwendet werden und die Artikelzusammenstellung:

    Viessmann-Kurzbezeichnungen      Artikelzusammenstellung
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