Die Digitalsysteme der Modelleisenbahnhersteller

- Das Digitalsystem von Zimo -


Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkungen

Eigenschaften des Zimo-Digital-Systems bis zum Jahre 2000

Die Zimo Digitalzentrale MX1

Die Zimo Digitalzentrale MX1/N

Die Zimo Digitalzentrale MX1EC

Die Zimo Digitalzentrale MX10

Der Zimo Handregler "MX2"

Der Zimo Handregler "MX2FU"

Der Zimo Handregler "MX21"

Der Zimo Handregler "MX21FU"

Das Zimo Fahrpult "MX32"

Das Zimo Funk-Basismodul "MXFU"

Die Decoder Update Geräte "MXULF" und "MXULFA"

Die Zimo-Decoder (Stand: 2011)

Die Zimo-Magnetartikel Decoder

Das Zimo Gleisabschnittsmodul "MX9

Das Zimo Kehrschleifenmodul "MX7"

Das Zimo Drehscheibenmodul "MXDS/D"

Das Zimo Gleisbildstellpult






Vorbemerkung
Die Firma Zimo wurde im Jahre 1979 von Peter Ziegler gegründet. Zimo setzte den Schwerpunkt der Entwicklung und Produktion auf eine funktionale digitale Mehrzugsteuerung. Über die Jahre wurden das eigene Zimo-Datenformat und die Hardware-Komponenten wie Zentrale und Decoder weiterentwickelt. 1996 wurde das Zimo-System auf das genormte DCC Format und auf Motorola umgestellt. Zimo produziert heute eine multifunktionale digitale Modellbahnsteuerung. Neben den ursprünglichen Komponenten wie Zentrale MX1, Fahrzeugdecoder, Magnetartikeldecoder etc. die mit dem Zimo-Protokoll funktionieren, gibt es die Geräte nun auch für das genormte DCC-Format.

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Eigenschaften des Zimo-Digital-Systems bis zum Jahre 2000

TabelleZimo-2000
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Die Zimo Digitalzentrale MX1
Das Basisgerät vom Zimo-Digitalsystem ist die Zentraleinheit MX1. Es gibt sie in 3 Ausführungsvarianten:

1.)
Die erste Ausführung ist mit einem runden DIN-Stecker an der Geräterückseite und einem Schalter versehen. Sie kann nur ZIMO-Protokoll abarbeiten. Zugleich ist das Gerät Programmer und PC-Interface.

2.)
Ausführung wie "1." aber ohne Schalter. Der CAN-Bus besitzt einen RJ11 Stecker Diese Ausführung beherrscht bereits alle drei Digitalprotokolle (DCC, Motorola und ZIMO). Diese Bauform gibt es als MX1/N mit nur Motorola- und DCC-Protokoll oder als MX1/Multi mit allen drei Protokollen (einschließlich Zimo).

3.)
Die neue Ausführung MX1/2000 besitzt ein besseres Display. Allerdings beherrscht sie nicht mehr das ZIMO-Protokoll. Die Firmware kann über die Serielle Schnittstelle nachgeladen werden. Es stehen auch mehr Eingänge für Pendelzugsteuerungen und einen Not-Aus-/Eingang zur Verfügung.

Die Ausgangsspannung der MX1 kann zwischen 12 V und 24 V eingestellt werden, um für alle Baugrößen und für alle Betriebsgewohnheiten die optimalen Bedingungen zu bieten. Der Ausgangsstrom von 8 Ampere reicht für den Betrieb von 10 oder mehr H0-Züge oder 5 oder mehr Großbahn-Lokomotiven gleichzeitig aus. Für noch größere Leistung steht die Hochstrom-Ausführung MX1-HS mit 2 x 8 Ampere zur Verfügung. Sie kann für zwei getrennte Versorgungsbereiche oder parallel-geschaltet für einen einzigen Bereich eingesetzt werden. Am Basisgerät MX1 bzw. MX1HS werden über zwei 6-polige Buchsen ("modular jacks", "Telefonstecker", "Western Stecker") CAN-Bus-Kabel angeschlossen.

Der CAN-Bus dient als sehr leistungsfähige Plattform (Fahrpultbus, Rückmeldebus, Boosterbus, usw. gleichzeitig mit 125000 bit/sec) für die Kommunikation zwischen den Komponenten des ZIMO System; das Kabel besorgt daneben auch die Stromversorgung der lokalen Steuerprozessoren (im Fall der Fahrpulte der ganzen Geräte) vom Basisgerät her.

Die ZIMO-Basisgeräte sind jedoch mehr als einfache Digitalzentralen mit großer Ausgangsleistung. Folgende Eigenschaften besitzen die Geräte:

- System-autonomer Blockbetrieb
- Automatische Pendelstrecken
- Automatische Betriebs-Abläufe" (ABA's)
- Automatische Routing-Abläufe" (ARA's)

Zimo-Digitalzentrale MX1EC
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Digitalzentrale MX1/N
Die Zentrale MX1/N kann sowohl Steuerimpulse im DCC-Protokoll, als auch im Motorola-Protokoll an Loks und Magnetartikel senden. Die Zentrale beinhaltet zudem noch einen Booster, der die Anlage mit bis zu 10 Ampere versorgen kann. Die MX-Zentrale besitzt eine einstellbare und stabilisierte Ausgangsspannung. Die Ausgangsspannung lässt sich je nach Nenngröße oder Anlagengröße mit einem Regler und einem integrierten Meßgerät einstellen. Die Ausgangsspannung ist natürlich abhängig vom verwendeten Trafo. Ein Trafo mit 24 Volt und 150 VA ist für die Zentrale empfehlenswert.

Die Zimo-Zentrale MX1 bildet ein Komplettpaket, das die Zentraleinheit, den Booster, das Programmiermodul und das Interface enthält.

Zimo
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Das integrierte Interface erlaubt den Anschluss eines Computers, der mit entsprechender Software, z.B. STP eine komfortable Steuerung der Modellbahn erlaubt. Sehr hilfreich ist auch die Option, mit der Software P.F.u.Sch. vom gleichen Entwickler Lokomotiven nicht nur zu verwalten, sondern sie auch mit all ihren Parametern zu programmieren. Vor allem erleichtert die Software die Programmierung der lokspezifischen Geschwindigkeitskurve.

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Die Zimo Digitalzentrale MX1EC
Die Economy-Zentrale ist vom Leistungsumfang her gleich dem MX1, jedoch in einem einfacheren Gehäuse ohne Statusdisplay und ohne eigenem Programmiergleisausgang (Hauptgleis wird zum Programmiergleis), dafür zu einem wesentlich günstigeren Preis.
Zimo-Digitalzentrale MX1EC
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Die Zimo Digitalzentrale MX10
Diese Zentralstation brachte Zimo im 2011 auf den Markt. Diese Zentrale ist mit einer Leistung von 400 watt ausgestattet.

Hintergrund für die Entwicklung dieser Zentrale war, das Zimo im Laufe des Jahres 2010 die Produktion und Lieferung des „alten Systems (MX1)“ eingestellt hat. Die Zentralstationen MX1 (Basisgerät) und MX31 (Fahrpulte) entsprachen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik.

Die MX10 besitzt ein handliches Gehäuse. Die Abmessungen sind auffallend klein - gemessen an der Leistung.

Beeindruckend ist die hohe Leistungsfähigkeit der MX10. Das Gerät ist deshalb auch für Groß- und Gartenbahnen geeignet. Leider wird die MX10 nicht mit einem Netzgerät geliefert.

Das MX10 kann auch alleine betrieben wird, also ohne externe Bediengeräte wie Fahrpulte, Smart Phones oder Computer. Es bietet dann einen einfachen Fahr- und Schaltbetrieb (Adresse einstellen, Fahren & Funktionen, Weichen schalten), Single-line CV-Programmieren, und vor allem natürlich Software-Update von ZIMO Decodern und Sound-Laden.

Bedienelemente - Vorderfront:

- Drehknopf links: Ein- und Ausschalten, Schienenspannung einstellen, Sammelstopp, Navigieren am Display, Adressauswahl, Fahren,

- Display: Fahrspannungen und -ströme, DCC-, RailCom-, Bus-, USB-, LAN-Monitor, ABA-Anzeige, Fahr- und Schaltbetrieb am Gerät

- Tasten für Decoder-Update und Sound-Lade-Funktion, sowie Fahren und Schalten am Gerät

- USB-Host, für USB-Stick für Decoder-Update und -Sound-Laden, sowie zum Selbst-Update des Gerätes,

- CAN-Buchse für ZIMO Bediengeräte (Fahrpulte) und sonstige Geräte (parallelgeschaltet mit CAN-Buchsen auf Rückseite).

Bedienelemente - Rückseite:

- Schraubklemme für Netzgerät von 90 bis 500 Watt (24 bis 30 V)

- Mittlere Schraubklemme für „Schiene 1“ (Hauptausgang bis 12 A)

- Kleine Schraubklemme für „Schiene 2“ (Programmier- und Update-Gleis, bzw. Zweitausgang, Zubehör-Stromkreis bis 8 A)

- Dreifach- Schraubklemme für Schienen-Gleichspannung (beide Stromkreise) und MASSE

- 16 Ein-/Ausgabe-Pins für externe Nothalt-Tasten, ABA- und sonstige Kontaktgleis-Eingänge

- Buchse für Fremdgeräte über jeweilige Adapter-Kabel: Roco-Lokmaus, Fred (Loconet), S88-Bus, Fremdbooster

- CAN-Buchse für ZIMO Geräte, mit Sync-Leitungen für Boster, Gleisabschnitts-Module

- Buchsen für Ethernet (LAN, z.B. zum WLAN-Router), USB-Client (zum Computer), ZigBee-Antenne.

Zimo MX10      Zimo MX10
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Technische Daten des MX10
- Primärversorgung durch Gleichstrom-Netzgerät: 24 bis 30 V, zwischen 80 und 500 Watt
- maximale Eingangsspannung, für Spezialeinsätze mit erhöhter Schienenspannung: 35 V)
- Schienenspannung am Ausgang für die Hauptstrecke, einstellbar: 10 - 24 V
- Schienenspannung am Ausgang (Spezialeinsätze mit erhöhter Schienenspannung): bis 27 V
- Fahrstrom auf der Hauptstrecke: 12 A
- Schienenspannung am (Zweit-)Ausgang für Programmier- und Update-Gleis, bzw. Nebenstromkreis: 10 - 24 V
- Fahrstrom auf der Zweit-Ausgang: 8 A
- Versorgung für Fahrpulte und andere Geräte am CAN-Bus: 32 V, 3 A
- Eingebauter Akku für Aufrechterhaltung der Fahrdaten (im statischen RAM) und Betrieb der Echtzeituhr
- Funk-Eigenschaften: Zig-Bee 2,4 GHz, 10 mW, 256 kBd, für 64 Funk-Geräte
- Abmessung: 170 x 200 x 40 mm
- Gewicht: ca. 1 kg

Anwendung
Die Spannungsversorgung für das MX10 erfolgt über ein externes Netzgerät. Das Netztgerät muss die Transformation und die Gleichrichtung übernehmen. Die Fahrspannung ist bei der MX10 zwischen (10 - 24 V) einstellbar und stabilisiert, getrennt für Hauptausgang („Schiene 1“) und Zweitausgang („Schiene 2“). Das MX10 besitzt auch eine Überstrom- und Kurzschluss-Schutz. Der maximale Dauerstrom am Hauptausgang beträgt 12 A, am Zweitausgang zusätzlich 8 A. Die Strombegrenzung sowie die Abschaltezeit (zur Überbrückung von kleinen Kurzschlüssen auf Weichenherzen, usw.) sind einstellbar, wobei die Bauart des Hochfrequenz-Schaltreglers dafür sorgt, dass keine größeren Energiespitzen bei einem Kurzschluss entstehen. Ferner ist eine Überstrom-Erkennung vorhanden, die bei einem plötzlichen Stromanstieg zur Abschaltung führt. Gerade bei kleinen Spuren (N, TT,Z) führt diese zur Schonung der Räder und Schleifer im Kurzschlussfall.

Durch den hohen Fahrstrom des MX10 (12 A + 8 A) entsteht nur bei relativ großen Anlagen überhaupt Bedarf nach einem zusätzlichen Booster. In diesen Fällen sollte ein weiteres MX10 zum Einsatz kommen, dass dann mit dem „Zentral-MX10“ synchronisiert wird. Die Verwendung von Fremd-Boostern ist möglich, aber nicht vorteilhaft, da die einzige Kommunikation mit solchen Geräten über den veralteten NMRA „Control Bus“ geht.

Das MX10 enthält zwei parallelgeschaltete CAN-Bus Buchsen (RJ-45, 6-polig) zur Verbindung mit Systemprodukten wie Fahrpulten (MX32 und Vorgänger), Magnetartikel- und Gleisabschnitts-Modulen (MX8, MX9 und Nachfolger). Eine Buchse ist für den Anschluss systemfremder Produkte (X-Bus, S88, eventuell Loconet für Fred‘s) vorhanden.

Das MX10 in Funk-Version ist mit einem ZigBee-Modul ausgestattet. ZigBee ist ein moderner, global genormter und zugelassener Funk-Standard. Im Vergleich zu Bluetooth bietet er eine wesentlich größere Reichweite (bis mehrere 100 m). Die ZigBee-Technik bietet auch die optimale Grundlage für die Erweiterung des Systems in Richtung Zugfunk, was vor allem für Groß- und Gartenbahnanlagen interessant ist.

Das MX10 versteht das DCC und MOTOROLA-Protokoll. Hardware und Software sind jedoch offen für die Erweiterung auf andere Standards. Natürlich werden die Möglichkeiten der standardisierten Protokolle voll ausgeschöpft, also für DCC: 10239 Lok-Adressen, 2048 Zubehör-Adressen (mit je 4 Subadressen), 14/28/128 Fahrstufen, 28 Funktionen, usw.

Die „bi-directional communication“ nach „RailCom“ ist innerhalb des neuen ZIMO System ein selbstverständlicher Bestandteil aller relevanten Komponenten, wofür keine Zusatz-Bausteine notwendig sind. Das MX10 ist mit einem „RailCom-Präzisions-Global-Detektor“ ausgestattet. „Global“ heißt, dass es sich um alle jene RailCom-Funktionen handelt, die unabhängig von der aktuellen Position des Fahrzeugs sind; „lokale Detektoren“ befassen sich hingegen mit der Adress-Erkennung in einzelnen Gleisabschnitten. „Präzision“ bedeutet, dass die Auswertung der RailCom-Meldungen nicht nur nach dem simplen Schwellwert-Verfahren erfolgt, sondern dass das RailCom-Signal genau analysiert wird, um auch verstümmelte Meldungen zu entziffern und damit möglichst unempfindlich gegenüber elektrischen Störungen zu werden.

Die Datenverwaltung für Fahrzeuge und Zubehör ist beim MX10 natürlich vorhanden. Das MX10 ist mit einer Speicher-Batterie ausgestattet, welche die gleichzeitige Betreuung von 512 aktiven Fahrzeugen erlaubt und aller adressierbaren Zubehör-Artikel.

Das MX10 kann auf zweierlei Art zum Decoder-Update eingesetzt werden
1) Verbinden des MX10 über USB-Kabel mit dem Computer. Decoder-Update-Vorgang mit Hilfe der Software ZIRC durchführen, also MX10 als Schnittstelle zwischen Computer und Decoder verwenden

2) Decoder-Update-Sammelfile bzw. Sound-Projekte auf USB-Stick laden. USB-Stick am MX10 einstecken und Decoder-Update-Vorgang bzw. Sound-Projekt-Laden unter Steuerung und Kontrolle mit Display und den Tasten des MX10 vornehmen.

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Der Handregler "MX2"
Zur Steuerung und zum Schalten wird der Handregler MX2 benötigt. Er wird über den Zimo-spezifischen CAN-Bus angeschlossen. Hinter der Bezeichnung MX2IF verbirgt sich das gleiche Fahrpult für den Infrarot-Fernbedienungs-Betrieb. So lässt sich „mit ohne Schnur“ freizügig Betrieb machen.

Die Handregler MX2 und MX2FU (Funk) werden über den CAN-Bus (Funk über eine Basisstation) mit der Zentrale verbunden. Die Handregler übernehmen die gesamten Steuerungsfunktionen - vom Fahren über Programmieren bis hin zum Schalten.

Der MX2 ist im Neuhandel nicht mehr erhältlich.

Zimo-Handregler MX2
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Was kann man nun mit dem MX2 anfangen:
• Fahren
• Schalten
• Decoder programmieren
• Definition und Aktivierung von Weichenstrassen
• Definition und Aktivierung des automatischen Pendelverkehr's
• Definition und Aktivierung der automatischen Betriebsabläufe mit Schieberegler
• Bedienung auch über Funk durch bidirektionale Kommunikation.

Er bsitzt:
- 16 mehrfarbige LED's
- 20 Drucktasten
- Display in mehrfarbiger Hintergrundbeleuchtung.
- 2 parallel-geschaltete AnschlussbBuchsen für die Weiterführung des CAN Bus-Kabel's von einem Pult zum nächsten ohne zusätzliche Verteiler.

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Der Handregler MX2FU
Die Handregler MX2FU (Funk) wird über den CAN-Bus (Funk über eine Basisstation) mit der Zentrale verbunden. Die Handregler übernehmen die gesamten Steuerungsfunktionen - vom Fahren über Programmieren bis hin zum Schalten.

Zimo-Handregler MX2FU
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Die modernste Funk-Technik, die zur Zeit verfügbar ist! Bedienung und Leistungsumfang ist völlig identisch zum kabelgebundenen Fahrpult MX2 / MX21 - auch die Übergabe von Zügen zwischen den Fahrpulten ist möglich! Funk-Basis-Modul MXFU für gleichzeitigen Betrieb von bis zu vier Funk-Fahrpulten MX2FU / MX21FU wird benötigt! Jedes Funkfahrpult ist natürlich auch im Kabelbetrieb einsetzbar! Reichweite 50 – 100m in „teilweise verbauten Gebiet“ Laufzeit pro Akku-Ladung 4 – 5 Stunden. Ladezeit nach Vollentladung ca. 1 Stunde am CAN-Bus als Ladestation

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Der Handregler "MX21"
Der MX21 ist der Nachfolger des MX2. Folgende Eigenschaften weist dieses Gerät auf:

• Flash-Update der Software (ohne öffnen und Bauteiletausch) der Fahrpulte über Internet und Basisgerät.

• Fahrzeugadressen bis 10239 (also gesamter NMRA DCC Bereich) darstellbar

• Magnetartikel-Adressen bis 511 (zuzüglich MX8 Adressen 800 bis 863 für je 16 Weichen).

• Ständig sichtbare "Uhr" im Display

• Zifferndarstellung der aktuellen Fahrstufe

• Zuordnung und Verwendung von alphanumerischen Bezeichnungen (Lok-Namen bis 24 Zeichen), Symbolen und Alias-Nummern für Fahrzeuge, Weichen, Verbünde, Züge.

• Darstellung von Listen für Adressen und Namen im rückhol- oder Traktionsspeicher mit Scroll- und Auswahlmöglichkeiten.

• Komfortable Programmierprozeduren mit Klartextführung und integrierter Dezimal - Binär - Umrechnung

• Zwischenablagen und für CV-Set's, die mehrfach für verschiedene Fahrzeuge verwendet werden können.

• Übersichtsdarstellung von Besetztzuständen und Fahrzeugpositionen ("Lok-Finder") im Zusammenhang mit Gleisabschnitts-Modulen MX9.

• Definitionsprozeduren für Pendelverkehr, Weichenstrassen, System - autonomen Blockbetrieb und automatische Betriebsabläufe.

Zimo-Handregler MX21
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Der Handregler MX21FU
Baugleich mit MX21 allerdings für die Funkübertragung eingerichtet.

Zimo-Handregler MX21FU
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Das Fahrpult "MX32"
Informationen zum Fahrpult gibt es über diesen Link

Zimo Fahrpult MX32
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Das Funk-Basismodul "MXFU"
Das Funk-Basismodul MXFU ist über den CAN-Bus mit dem Basisgerät (MX1, MX1HS oder MX1EC) verbunden und ermöglicht die kabellose Kommunikation mit mindestens 4 Funk-Fahrpulten MX2FU oder MX21FU und MX31FU. Der Datenaustausch erfolgt bidirektional. Es werden daher auch Daten vom Basisgerät zum Fahrpult übertragen. Die Reichweite beträgt 50 – 100 m in Verbindung mit Funk-Fahrpult MX21FU.

Zimo Funk-Basis-Modul MXFU
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Die Decoder Update Geräte "MXULF" und "MXULFA"

Die Decoder Update geräte "MXULF" und MXULFA (mit Display) sind mehr als einfache Decoder-Update-Geräte. Sie können als Digitalsystemegeräte betrachtet werden. Die Aufgaben dieser Geräte umfassen im wesentlichen:
    • Laden neuer Software-Versionen (Software-Update) vom USB-Stick in ZIMO Decoder aller Art (Lok-, Funktions-, Zubehör-Decoder), Fahrzeug mit Decoer dabei am "Update-Gleis",

    • Synchron-Update für in der Anlage verbaute ZIMO Zubehör-Decoder der Generation MX820, ...

    • Laden von Sound-Projekten vom USB-Stick in ZIMO Sound-Decoder, Fahrzeug am "Update-Gleis",

    • Schnelles Sound-Laden (ca. 1 min statt 10 min) über SUSI-Verbindung zum DEcoder,

    • Fahrbetrieb & Funktionen-Schalten für jeweils eine Adresse über die Bedienungselemente des MXULF (Scroll-Rad, 4Tasten, LEDs) zum Testen des bearbeiteten Fahrzeugss,

    • Programmieren und Auslesen der CVs des angeschlossenen Decoders oder Fahrzeugs

    • Einschreiben und Kontrollieren des Lade-Code für codierte Sound-Projekte

Zimo Update Geräte
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Die Bedienungs- und Anzeigeelemente des MXULF
- 4 Tasten
- 1 Scroll-Rad
- 8 zweifarbige LEDs.
- Außenanschlüsse:
    -- Schraubklemmen für Versorgung, Schiene (Update-Gleis)
    -- SUSI-Stecker
    -- USB (client, zum Computer)
    -- USB (host, für USB-Stick).

Das Decoder-Update-Gerüt wird in zwei Ausführungen geliefert und zwar als MXULF und MXULFA. Der Unterschied liegt im Display (2 x 16 Zeichen), das nur MXULFA besitzt. Das MXULF (ohne Display) kann mit einem Display nachgerüstet werden kann (Bausatz: MXULDIS).

Das Display ist insbesondere im Fahr- und Programierbetrieb unverzichtbar. Zudem wird es in Zukunft auch die Auswahl unter einer Anzahl von Sound-Projekten am USB-Stick ermöglichen. Der MXULF und damit auch das angeschlossene Fahrzeug kann von einer beliebigen Spannungsquelle (Gleichstrom 10 - 16 V, Wechselstrom 10 - 20 V) versorgt. Ein Netzgerät ist leider nicht im Lieferumfang enthalten.

Funktionsweise
Decoder-Software-Update und Sound-Projekte-Laden mit MXULF vom USB-Stick erfolgt so:
1. Netzgerät zur Spannungsversorgung an den MXULF anschließen.
2. Decoder bzw. die Lok mit dem Decoder anschließen bzw. die Schiene („Update-Gleis“) mit der Lok darauf.
3. Eine LED zeigt an, dass der (ZIMO) Decoder erkannt wurde.
4. Anstecken des USB-Stick. Die jeweilige LED zeigt an, ob eine Decoder-Update-Sammelfile (.zsu Datei) und/oder eine Sound-Projekt (.zpp Datei) gefunden wurde.
5. Mit der Taste (1 oder 2) wird der Update-Vorgang bzw. das Sound-Laden gestartet (LEDs blinken grün).
6. Die LEDs zeigen anschließend Erfolg (grün) oder Misserfolg (rot blinkend) der Aktion an.

Fahrbetrieb mit MXULF
1. Mit der R-Taste (Lang-drücken) wird das Menü aufgerufen - "FAHR" erscheint
2. Mit R-Taste (Kurz drücken) in den Fahrbetrieb umgeschalten. Eine der Richtungs-LEDs zeigt dies an.
3. Die MXULF liest dann einige CVs des angeschlossenen Decoders aus (im Display zu verfolgen)
4. Mit dem Scroll-Rad wird die Geschwindigkeit gesteuert, mit der R-Taste die Fahrtrichtung (auch Schnellstopp), mit den Tasten 1, 2, 3 die Funktionen (durch Lang-Drücken Umschalten zwischen den Bereichen 0,1,2 - 3,4,5 - 6,7,8).

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Die Zimo-Decoder (Stand: 2011)
Einen Überblick über die Zimo-Lok- und Funktions-Decoder (Stand: 2011) sind hier zu bekommen

Nachfolgend weitere ältere Zimo Decoder:
Zimo Decoder: Stand: 2000
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Die Zimo-Magnetartikel Decoder
Zum Schalten von Magnetartikeln stellt Zimo zwei leistungsstarke Module zur Verfügung:

- MX8S
- MX8/M

Mit dem MX8S können 16 Weichen und Signale bzw. 32 Magnet-Entkuppler gestellt werden. Es lassen sich aber auch LEDs und Glühbirnen von Lichtsignalen ansteuern.
Der MX8S und der MX8/M werden ähnlich wie die Lokdecoder über Konfigurationsvariable programmiert. Es lassen sich Impulsdauer und sogar das Auf- und Abglimmen der Lampen bei Tageslichtsignalen einstellen. Der MX8/M hat die gleichen Eigenchaften wie der MX8/S mit dem Unterschied, dass mit ihm Weichenmotore und die EPL-Antriebe von LGB geschaltet werden können.

Das MX8 wird über den CAN-Bus mit der Zentrale verbunden und funktioniert unabhängig vom Datenformat auf der Schiene. Der MX81 wird hingegen über das Gleis angeschlossen und bekommt von dort die Stellinformationen. Der MX81/N reagiert auf das DCCFormat, der MX81/Z auf das Zimo-Format.

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Das Gleisabschnittsmodul MX9
Eine interessante Fubktion ist, dass Loks mit einem Zimo-DCC-Decoder ihre Adresse auch „senden“ können. Über das Gleisabschnittsmodul MX9, mit einem aufgesteckten MX9AZN zur Zugnummernerkennung, lässt sich somit z.B. über ein Gleisbildstellpult nicht nur der besetzte Abschnitt erkennen, sondern auch welcher Zug dort steht. So kann man auch eine Zugnummernverfolgung verwirklichen.
Für die Anzeige im Stellpult wird aber noch das Anzeigemodul MX9ZIA benötigt.

Für Modellbahner, die ihre digitale Modellbahn teil- oder vollautomatisch steuern wollen, dabei aber nicht auf eine PC-Steuerung zurückgreifen wollen, bietet somit das MX9 zusammen mit dem Zimo-Digitalsystem eine Reihe von Möglichkeiten.

Mit dem MX9 lässt sich ferner auch ein automatischer Block- und Fahrstraßenbetrieb aufbauen. Eine einfache signalabhängige Zugbeeinflussung kann mit dem Halte- und Geschwindigkeitsbegrenzungs-Modul "MXHLU" aufgebaut werden. Allerdings funktioniert es nur mit Zimo-Fahrzeugempfängern nach dem Zimo- oder DCC-Datenformat.

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Das Zimo Kehrschleifenmodul "MX7"
Für die unproblematische Kehrschleifendurchfahrt reicht es, wenn das Zimo Kehrschleifenmodul "MX7" eingesetzt wird. Das MX7 lässt sich für alle Datenformate verwenden.

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Das Zimo Drehscheibenmodul "MXDS/D"
Das Zimo Drehscheibenmodul MXDS/D ist ein eigenständiges Modul. Als "MXDS/K" lässt es sich auch im konventionellen Gleichstrombetrieb einsetzen. Es lässt sich mit dem MX2 über die Zentrale MX1 bedienen, oder aber über die STPSoftware systemunabhängig (nur DCCFormat) auch per PC steuern. Die Drehscheibe muss aber über eine Rückmeldung der Gleisanschlüsse verfügen

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Das Zimo Gleisbildstellpult
Zimo bietet auch ein Gleisbildstellpult. Allerdings können die Taster und Lämpchen des Gleisbildstellpults nicht direkt oder über entsprechende Module an die Zentrale "MX1" angeschlossen werden. Der Anschluss des Gleisbildstellpult erfolgt wie beim Vorbild über einen Computer.

Dazu stehen das Basismodul PSA-32, die Drucktasten-Platine PTP-64 und eine entsprechende Platine PLV-32 zur Verfügung.

Zusammen mit der STP-Software lässt sich ein flexibles, interaktives Gleisbildstellpult aufbauen. Es lassen sich z.B. Fahrstraßen durch Start/Ziel-Tasten stellen oder auch eine zug- oder zeitgesteuerte Automatisierung einrichten. Es kann sowohl eine Automatisierung, als auch ein manueller Betrieb eingerichtet werden.

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