Deutsche Bahngeschichte - Die (historisch oder aktiven) deutschen Bahnlinien - Teil 1


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Deutsche (historische) Bahnstrecken
Teil 1



     Die Aartalbahn
    Nach der Annexion des Herzogtums Nassau durch das Königreich Preußen im Jahr 1866 griff die "Preußische Staatsbahn Überlegungen aus nassauischer Zeit auf und beauftragte Moritz Hilf, seit 1862 technischer Direktor der Nassauischen Staatsbahn, mit dem Projekt, Wiesbaden durch eine Eisenbahnlinie über den Taunuskamm und durch das Aartal mit dem Raum Limburg zu verbinden.

    Das Projekt wurde in drei großen Bauabschnitten zwischen 1869/70 und 1894 verwirklicht.

    Im Jahre 1983 wurde die Strecke zwischen Wiesbaden und Bad-Schwalbach für den Personen- und Güterverkehr von der damaligen Deutschen Bundesbahn stillgelegt. Diese Strecke war unter dem Namen "Aartalbahn" bekannt.

    Die Aartalbahn verbindet die Städte Wiesbaden und Diez. Im Oktober 1973 hatte Ietztmals ein dampfgeführter Güterzug (Reihe 50) die Aartalbahn befahren, die Steigungsstrecke zwischen Wiesbaden und Hahn-Wehen wurde bereits seit 1970 dampffrei gefahren (DGEG-Sonderzug mit 2 mal Baureihe 65).

    Nach der Streckenstilllegung setzte sich eine Gruppe von Eisenbahnfreunden dafür ein, den Abbau des Bahnkörpers zu verhindern. Um die Bahnstrecke wieder zu beleben sollte nach Auffassung dieser Gruppe die Verlagerung der Kalksteintransporte aus den Brüchen bei Zollhaus zu den Dyckerhoff-Zementwerken in Wiesbaden-Amöneburg vom Lkw auf die Schiene stattfinden. Dies übergab einen Stein-Ganzzug je Betriebstag. Auch mit anderen potentiellen Verladern wurde erfolgreich Kontakt aufgenommen.

    Schon bald kam es deshalb nach der Streckenstilllegung zur Gründung einer "Aartalbahn GmbH". Am 23.

    Heute wird die Aartalstrecke am Südende als Museumsbahn mit historischen Zügen und am Nordende mit Draisinen betrieben. Ein kleiner Abschnitt besitzt keine Betriebserlaubnis mehr.
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     Der Allgäu-Express "Alex"
    Der Verkehr des Alex wurde am 14. Dezember 2003 aufgenommen. Am 23. September 2003 fand in Buchloe und Oberstdorf eine offizielle Präsentation des Schienenkonzeptes statt. Die Premierenfahrt fand am 4. Dezember 2003 von München nach Kempten statt.
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     Die Bodensee-Oberschwabenbahn (Bodo)
    Die Bodensee-Oberschwabenbahn war die erste Privatbahn im Bereich der damaligen Deutschen Bundesbahn, die kein eigenes Streckennetz unterhielt, sondern lediglich auf dem Netz der DB zusätzlich Nahverkehr anbot.

    Die Initiative zur Gründung ging von den Städten Friedrichshafen und Ravensburg und der Gemeinde Meckenbeuren aus. Hintergrund war, dass die DB-AG zu Beginn der 1990er Jahre den gesamten Nahverkehr auf der Südbahn eingestellt hatte, auch Meckenbeuren befürchtete als Halt der Züge in Zukunft wegfallen sollte.

    So entschloss man sich zur Eigeninitiative und aktivierte im Jahre 1993 die stillgelegten Haltepunkte zwischen Ravensburg und Friedrichshafen (Weissenau, Oberzell, Kehlen). Im Juni 1993 hatte dann die Bodensee-Oberschwabenbahn ihre Geburtsstunde. Am 1. Juli 1993 nimmt die Geißbockbahn ihren planmäßigen Betrieb auf.

    Der Fahrbetrieb wird von der DB-Tochter RAB durchgeführt. Die DB wartet die Fahrkartenautomaten

    Seit 1. Juni 1997 fährt die Geißbockbahn bis nach Aulendorf und bis zum Hafenbahnhof in Friedrichshafen. Damit wächst die Streckenlänge auf mehr als das Doppelte. Der neue Haltepunkt am Flughafen Friedrichshafen ist ebenfalls seit diesem Tag in Betrieb.
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     Die Bayerische Oberlandbahn (BOB)
    Die Bayerische Oberlandbahn bedient als Tochter-Betrieb der Connex (ehemals Deutschen Eisenbahn-Gesellschaft) seit Ende 1998 die DB- und TBG-Strecken südlich von München nach Lenggries, Tegernsee und Bayrischzell. Die Schienenfahrzeuge (17 Stück) stammen vom österreichischen Herstellers Jenbach.


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     Die Bottwartalbahn
    Bereits im Jahre 1843 gab es Überlegungen für den Bau einer Bahnstrecke von Cannstatt über das Bottwartal nach Heilbronn. Am 9.05.1894 wurde dann das erste Teilstück von Marbach nach Beilstein in der Spurweite von 750 mm eröffnet. Im November 1899 folgte die Verlängerung bis Ilsfeld und im Dezember 1900 bis Heilbronn-Süd.
    Beilstein war der Bahnbetriebsmittelpunkt, hier wurden auch die Lokomotiven gewartet. Mit einer Streckenlänge von etwa 35 Kilometern war die Bottwarbahn die längste Schmalspurstrecke der Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen.

    Im Jahre 1966 erfolgte die Einstellung des Personenverkehrs. Die Einstellung des Güterverkehrs erfolgte am 31. Dezember 1968

    Mittlerweile wurde auf der Trasse ein Geh- und Radweg errichtet der einen Teil des Alb-Neckar-Radwegs bildet.


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     Die Burgenlandbahn
    Seit Anfang des Jahres 1999 ist die Burgenlandbahn GmbH als Dienstleister des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) im südlichen Sachsen-Anhalt und nordöstlichen Thüringen unterwegs. Es handelt sich somit um ein junges Schienenverkehrsunternehmen. Die Burgenlandbahnzüge bedienen täglich 57 Haltepunkte und 177 Kilometer Streckennetz. Jährlich werden rund 1,68 Millionen Zugkilometer in einem Verkehrsgebiet von 2.400 km² und 500.000 Einwohnern erbracht.
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     Die Brexbachtalbahn
    Die Brexbachtalbahn auch "Brex" fährt durch den Unterwesterwald. Die Bahnstrecke existiert nur noch als sog. historische Bahnstrecke und wird seit dem Jahre 2007 von dem Verein "Brexbachtalbahn e.V." erhalten. Die Strecke verläuft von Bendorf nach Grenzau. Derzeit wird aber lediglich die Strecke Siershahn - Grenzau befahren. Auf dieser Strecke werden regelmäßig Sonderfahrten durchgeführt. Die Sonderfahrten werden mit historischen Schienenbussen, an besonderen Tagen und Veranstaltungen kommen auch Dampflokomotiven zum Einsatz. Weitere Informationen sind über den Verein Brexbachtalbahn zu erhalten (EMail: info@diebrex.de)
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     Die Chiemseebahn
    Mit der Freigabe des Schlosses "Herrenchiemsee" zur Besichtigung durch den Prinzregenten Luitpold um das Jahr 1886 wurde der Grundstein für den ersten "Besucheransturm" am Chiemsee gelegt.
    Noch im gleichen Jahr beantragten Ludwig Feßler und Kommerzienrat Georg Krauss aus München den Bau einer Schmalspurbahn vom Bahnhof zum Hafen über eine Streckenlänge von heute 1,8 Kilometern.
    Nach wenigen Monaten Planungs- und Bauzeit nahm die Chiemsee-Bahn am Sonntag, den 10.Juli 1887 offiziell den Betrieb auf und verbindet bis heute den Bahnhof im Zentrum von Prien mit dem Hafen der Chiemsee-Schifffahrt in Stock
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     Die Fichtelgebirgsbahn
    Im Jahre 1983 leitete die damalige Deutsche Bundesbahn ein Verfahren zur Betriebseinstellung der Fichtelgebirgsbahn ein. Dieses Verfahren wurde jedoch nie abgeschlossen. Mit der Regionalisierung des Schienenpersonennahverkehrs im Jahr 1996 kamen Überlegungen zur Sanierung und zum Ausbau der Fichtelgebirgsbahn auf. Bei den Überlegungen blieb es dann auch. Am 08.07.2001 wurde die Eisenbahnstrecke für den Zugverkehr aus technischen Gründen gesperrt. Ende 2001 trennte sich die Deutsche Bahn AG von der Gleisinfrastruktur. Damit schien das Ende der Strecke besiegelt zu sein.

    Anfang des Jahres 2002 übernahm aber dann die Deutsche Regionaleisenbahn die Betriebsführung. Im Mai 2002 erfolgte nach vorläufiger Instandsetzung eine Wiederaufnahme des Betriebs. Der Ausbau der Bundesautobahn A9 bei Bayreuth machte dann erneut eine Streckensperrung notwendig.

    Im Juli 2004 erfolgte nach intensiven Verhandlungen zwischen dem Landratsamt und der bayerischen Staatsregierung der Durchbruch. Mit der Wiederinbetriebnahme der Eisenbahnstrecke nach Weidenberg geht ein über 20jähriger Kampf für den Erhalt der Fichtelgebirgsbahn glücklich zu Ende.


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     Die Frankenwaldbahn
    Die Frankenwaldbahn war Teil der Bahnlinie zwischen Berlin und München. Sie ist eine 88 Kilometer lange - mittlerweile elektrifizierte - zweigleisige Hauptbahn von Lichtenfels über Kronach nach Saalfeld. Sie ist Teil der Hauptstrecke "München - Nürnberg - Jena - Halle/Leipzig - Berlin"

    Im Jahre 1985 wurde in Probstzella das letzte Stück der Frankenwaldbahn zwischen Berlin und München über den Frankenwald geschlossen.
    Errichtet wurde die 12 km lange Strecke vom Endpunkt Eichicht (heute genant: Kaulsdorf) der 1871 eröffneten Gera-Eichichter Bahn über Probstzella nach der 1,7 km entfernten Landesgrenze durch die Preußische Staatsbahn.

    Das Königreich Bayern baute das anschließende Stück über Ludwigsstadt bis Stockheim, wo der Anschluss an die 1861/1862 eröffnete "Pachtbahn" nach Hochstadt (heute Hochstadt-Marktzeuln bei Lichtenfels) erreicht wurde. Der Name "Pachtbahn" entstand, weil die Strecke von privater Seite - vor allem von den Zechenbesitzern des damaligen Steinkohlenreviers bei Stockheim - gebaut und anschließend vom bayerischen Staat gepachtet und betrieben wurde.

    Die Frankenwaldbahn war die zweite Bahnverbindung zwischen Bayern und Preußen. Bereits ab dem Jahre 1851 war die Bahnstrecke Strecke durch Sachsen über Hof nach München durchgehend fertiggestellt.
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     Die fränkische Saaletalbahn
    Die Saaletalbahn ist eine unterfränkische Bahnlinie zwischen Gemünden und Ebenhausen. Sie ist rd. 55 Kilometer lang. Die Strecke ist eingleisig und nicht elektrifiziert. Wie der Name schon sagt, folgt die Bahnlinie größenteils der Fränkischen Saale.

    Die Saaletalbahn verlässt Gemünden a. Main in nördlicher Richtung auf dem Gleis "Gemünden - Jossa" bevor sie nach rd. 1,3 km nach Osten dem Saaletal folgend abzweigt. Die Gleisanlage verläuft von Gemünden bis kurz vor Euerdorf an der Fränkischen Saale entlang. Sie führt dabei durch langgezogene Kurven, streift Misch- und Nadelwälder und führt auch über offene Landschaften.

    Ab der Gemeinde Euerdorf entfernt sie sich von der Ebene, um dem höher gelegenen Bahnhof Bad-Kissingen bzw. dem älteren Streckenabschnitt "Ebenhausen - Bad Kissingen" anzufahren.

    Die Strecke hat reine regionale Bedeutung für den Fremdenverkehr von und in die Naturparks von "Spessart" und "Rhön" und in die entsprechenden Naherholungsgebiete. Ferner hat die Bahnlinie Bedeutung für Berufspendler und Schüler. Im regionalen Güterverkehr spielen insbesondere Holz und die Bedienung der Bundeswehrkaserne in Hammelburg eine Rolle. Nach der Inbetriebnahme des Haltepunkts Hammelburg-Ost am 11. September 2005 erfolgte am 9. September 2011 die Inbetriebnahme des Haltepunkts Gemünden-Kleingemünden. Beide Verkehrsstationen dienen vorrangig für den Schülerverkehr.
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     Die Heidebahn
    Bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts bemühte sich die Stadt Walsrode im Hinblick auf die expandierenden Pulverfabriken im benachbarten Bomlitz um Anschluss an eine Eisenbahnstrecke. Im Jahre 1885 wurde in Berlin der Bau der Eisenbahnstrecke: Hannover - Walsrode - Visselhövede beschlossen. 1890 wurde diese Strecke bis zur Stadt Walsrode in Betrieb genommen.

    Im Jahre 1980 erfolgte die Eröffnung der neuen Strecke Hannover - Visselhövede. Später wurde der Abschnitt von Walsrode nach Visselhövede über Rotenburg, Zeven und Bremervörde nach Bremerhaven verlängert.

    Bereits beim Baubeginn der Strecke Hannover - Visselhövede strebten auch Fallingbostel und Soltau Anschluss an diese Strecke an. Diese Zweigstrecke Walsrode - Fallingbostel - Soltau wurde im Jahre 1896 in Betrieb genommen. Im Jahre 1901 wurde die Bahnstrecke "Soltau - Buchholz" in Betrieb genommen. Damit war die heutige Heidebahn fertig gestellt.

    Im Zweiten Weltkrieg war die Heidebahn eine wichtige Bahnstrecke, um Gefangenenlager, den Truppenübungsplatz Bergen, sowie hier ansässige Rüstungsindustrie, sowie die Eibia, zu bedienen.

    Die Nebenstrecken der Heidebahn konnten sich allerdings auf Dauer nicht halten.

    Die Heidebahn selbst stand in den 1980er und frühen 1990er Jahren immer wieder zur Diskussion. Besonders diskutiert wurde der Abschnitt: Buchholz - Soltau.

    Zur Expo 2000 erhielt die Stadt Hannover eine S-Bahn-Verbindung. In dieses S-Bahn-Netz wurde die Heidebahn mit eingebunden. Der Bahnhof in Bennemühlen war Endstation.
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     Die Höllentalbahn
    Die Höllentalbahn befindet sich im Schwarzwald. Es handelt sich um eine Eisenbahnstrecke von Freiburg im Breisgau durch das Höllental nach Donaueschingen. Dieser Teil der Strecke durch das Höllental wird auch als das Hintere Höllentalbahn bezeichnet.
    Nachdem im Jahre 1882 die Konzession für den Bau einer Eisenbahnstrecke durch das Höllental vorlag, begannen die Bauarbeiten. Im Jahre 1987 wurde der Streckenabschnitt Freiburg - Neustadt (Schwarzwald) von den Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen eröffnet.

    Der Weiterbau bis nach Donaueschingen verzögerte sich allerdings wegen mangelnder finanzieller Mittel. Der Durchstich bis nach Donaueschingen fand dann erst im Jahre 1901 statt.

    Anfang der 1990er Jahre wurde der Streckenabschnitt zwischen Neustadt und Freiburg modernisiert. Seitdem fahren dort und auf der angrenzenden Dreiseenbahn Doppelstockzüge im Stundentakt.

    Ab dem Jahre 2002 wurde der Interregio "Höllental" gestrichen. Damit war die Höllentalbahn aus dem Fernverkehrsnetz herausgenommen. 2003 stellte auch der "Kleber-Express" von Freiburg über Donaueschingen, Bad Saulgau, Memmingen nach München seinen Betrieb ein.

    Seit dem Jahre 1945 gibt es keinen Güterverkehr mehr auf der Höllentalbahn. Ab dem Jahre 1956 wurde auf der hinteren Höllentalbahn Dieselloks eingesetzt. Derzeit fahren auf der Strecke die VT 928, VT611 und BR218 im Personenzugverkehr. Weitere Details zur Höllentalbahn ihr auf den nachfolgenden Links.
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     Die Jagsttalbahn in Baden-Württemberg
    Die Jagsttalbahn verlief bis zur Aufgabe des Eisenbahnbetriebes entlang der Jagst von Möckmühl über Widdern, Kloster Schöntal - Winzenhofen- Krautheim bis zur Endstatiion in Dörzbach (Hohenlohekreis). Die ehemalige Bahnstrecke exitiert nur noch in Teilen. Zwischen den Orten Möckmühl und Widdern wurden die Gleisanlagen in den Jahren 1997/1998 abgebaut. Derzeit verläuft auf der ehemaligen Gleistrasse eine Geh und Radweg. Leider wurden auch die alten Bahnbrücken in Möckmühl und Seckach (jeweils über die Jagst) abgebaut. Besonders schön ist der ehemalige Verlauf der Trasse zwischen Kloster Schöntal und Winzenhofen zu sehen. Hier stehen die alten Gleisanlagen noch.

    Auch der ehemalige Bahnhof in Dörzbach ist gut mit den Gleisanlagen erhalten. Die alte Bahntrasse ist heute Bestandteil des Gesamtdenkmals Jagsttalbahn.

    Die ehemalige Jagsttalbahn war eine Schmalspurbahn. Mit dem Bau der Bahnlinie wurde 1899. Fertiggestellt wurde sie zuerst für den Güterbetrieb im Jahre 1900. Der volle Fahrbetrieb, auch mit Personenwagen erfolgte dann im Jahre 1901.

    Die Jagsttalbahn war immer eine private Bahnlinie. Am dem Jahre 1918 war die Bahnlinie im Besitz der "Deutschen Eisenbahn-Betriebsgesellschaft", die sie im Jahre 1962 an die Südwestdeutschen Verkehrs-Aktiengesellschaft übergab.

    Im Dezember 1988 wurde der Bahnbetrieb eingestellt.

    Hier geht es zur Bilderserie über die Jagsttalbahn:

    Zum ansehen - Zahl anklicken

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    Bilder: (c) hpw-modellbahn
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     Die Kahlgrundbahn
    "Im Namen seiner Majestät des Königs" erhielt der Ingenieur Hermann Christner aus Hanau am 23. Oktober 1897 die Konzession zum Bau einer 23 km langen normalspurigen Bahnstrecke von Kahl am Main nach Schöllkrippen.
    Genau ein Jahr später, am 28. Oktober 1898 wurde die Strecke in Betrieb genommen. Nach Eröffnung des Bahnbetriebs im Kahlgrund konnten die Arbeiter aus der Region ohne den beschwerlichen und weiten Fußweg ihre Arbeitsplätze in den benachbarten Städten erreichen.

    Im Jahr 1899 ging die Bahn in das Eigentum der neu gegründeten Eisenbahn- und Industrie Aktiengesellschaft über.

    Im Jahr 1904 wurde der Firmenname geändert in Kahlgrund-Eisenbahn-Aktien-Gesellschaft (KEAG).

    Im Jahr 1951 meldete die Kahlgrund-Eisenbahn-AG Konkurs an.

    Im Jahr 1952 wurde dann die Kahlgrund-Verkehrs-Gesellschaft mbH (KVG) gegründet.
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     Die Krebsbachtalbahn
    Die Krebsbachtalbahn ist eine 17 km lange Nebenbahn im Norden von Baden-Württemberg. Sie zweigt die bei Neckarbischofsheim-Nord von der Schwarzbachtalbahn (Meckesheim -Aglasterhausen) ab und führt nach Häffenhardt.

    Die Bahnstrecke wurde am 15.10.1902 eröffnet. Bereits einen Tag später begann der planmäßige Bahnverkehr. Es stellte sich jedoch heraus, dass das Verkehrsaufkommen hinter den Erwartungen zurückblieb. Dies führte zur Konsequenz, dass die BLEAG (Badische Länderbahn AG) im Jahre 1927 bei der badischen Regierung die Streckenstilllegung beantragte. Soweit kam es aber dann doch nicht.

    Im Jahr 1931 wechselte die Bahnstrecke den Eigentümer, nachdem die BLEAG im Zuge der Weltwirtschaftskrise Konkurs anmelden musste. Neuer Eigentümer wurde die Deutsche Eisenbahn-Betriebsgesellschaft (DEBG). Im Jahre 1940 wurde ein Anschlussgleis zum im Jahre 1939 eröffneten Munitionsdepot in der Nähe von Siegelsbach gebaut und die Gleisanlage im Siegelsbacher Bahnhof erweitert

    Nach dem zweiten Weltkrieg wuchs das Güterverkehrsaufkommen auf der Krebsbachtalbahn. Der Personenverkehr stagnierte dagegen.

    Im Jahre 1963 übernahm die Südwestdeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SWEG) die Strecke, die ihr den offiziellen Namen NH (Neckarbischofsheim - Hüffenhardt) gab.

    Am 01.01.1982 entschloss sich die SWEG den Streckenabschnitt Meckesheim - Aglasterhausen von der DB zu übernehmen, da sonst die Streckenstilllegung drohte.
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