Wissen für Modellbahner
Die bekanntesten Modelleisenbahnproduzenten
Im Fachhandel, im Internet und im Gebrauchtwarenhandel gibt es eine Vielzahl von Modelleisenbahnangeboten und natürlich auch eine Vielzahl von Modelleisenbahnproduzenten. Wir haben deshalb versucht einen Überblick über die bekanntesten Modellbahnproduzenten zu geben. Aber auch Hinweise zu nicht mehr existierenden Modellbahnherstellern zu geben.



Inhaltsverzeichnis:

Die Firma Arnold

Die Firma Atlas

Die Firma Bachmann - Liliput

Die Firma Bing

Die Firma Dressler

Die Firma Fleischmann

Die Firma Gützold

Die Firma Ibertren

Die Firma Lima

Die Firma Jouef

Die Firma Hobbytrade

Die Firma Hornby

Die Firma Märklin

Die Firma Rokal

Die Firma Trix

Die Firma Piko

Die Firma Wiad, ADE, Röwa

Die Firma Zeuke-Wegwerth





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Die Firma Arnold

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Das Unternehmen "Arnold" wurde am 4.Oktober 1906 in Nürnberg von Karl Arnold gegründet und produzierte dort hauptsächlich Blechspielzeug. Im Zweiten Weltkrieg wurden alle Nürnberger Produktionsstätten zerstört. Es blieb nur der Zweigbetrieb im oberpfälzischen Mühlhausen erhalten.
Weitere Informationen zur Firma Arnold:     hier

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Die Firma Atlas

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ATLAS ist eine Handelsmarke für Modelleisenbahnen und Modellbahnzubehör in den Baugrößen 0, H0 und N, die in Europa für die ATLAS Tool Co. hergestellt werden. Das H0 und N-Fahrzeugprogramm besteht überwiegend aus amerikanischen Diesellokomotiven und Dampfloks.

Weitere Informationen zur Firma Atlas gibts:    hier

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Die Firma Bachmann / Liliput

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Bei der Fa. Bachmann handelt es sich ebenfalls um ein altes Unternehmen. Es wurde im Jahre 1833 gegründet und ist somit eines der ältesten Hersteller von Spielwaren und Freizeitartikeln in den USA.

Weitere Informationen zur Firma Bachmann-Liliput gibts:    hier

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Die Firma Bing

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Bei der Fa. Bing handelt es sich um ein altes Unternehmen, da bereits im Jahre 1932 die Modellbahnproduktion einstellte. Dennoch sind noch veile Bing-Produkte in sammlerauktionen zu finden. Und auch bei Ebay sind immer wieder Bing-Spielzeugeisenbahnen zu ersteigern. Deshalb einige Informationen zur Firma "Bing" ---> Weitere Informationen zur Firma Bing gibt es -----> hier

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Die Firma Dressler

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Bis in die 1960ger Jahre gab es eine Vielzahl von Herstellern, die vereinfachte Spielzeugeisenbahnen in Blech- und später auch Kunststoffbauweise herstellten. Diese Spielzeugeisenbahnen hatten niedrige Preise und wurden vor allem über Kaufhäuser vertrieben. Durch diese billgen Eisenbahnen sollten sich auch breite Bevölkerungsschichten Modelleisenbahnen leisten können. Die Firma Konrad Dressler war so ein Billiganbieter.
Die Firma Dressler wurde bereits im Jahre 1917 in Fürth gegründet. Bei den ersten Produkten handelte es sich um Haushaltsbedarf, wie z.B. Türgriffe oder Zigarettenstopfer. Mit der Produktion von Spielwaren wurde erst fünf Jahre nach der Gründung begonnen. Hauptsächlich wurden mit Pferden bespannte Kanonen und Militärkutschen hergestellt. 1946 wurde die erste Spur 0 Eisenbahn ausgeliefert. 1956 begann die Produktion der im Zweileitersystem mit 14 Volt Gleichstrom betriebenen Spur H0 Eisenbahnen, für zwei Jahre konnten Schienen des Unternehmens Fleischmann exklusiv vertrieben werden. 1962 wurde die Produktion der Spur 0 Eisenbahnen und der anderen Produkte zu Gunsten einer ausschließlichen Fertigung der Spur H0 Eisenbahnen aufgegeben. Der Vertrieb erfolgte weitgehend über die ehemalige Firma Quelle GmbH, die sich dann im Jahre 1970 für den Vertrieb der Produkte des billigeren Anbieters Lima entschied. Damit fehlte dem Unternehmen Konrad Dressler die wirtschaftliche Existenzgrundlage und sie ging in Konkurs. Gut erhaltene Dressler-Modelle sind mittlerweile bei Sammlern beliebt, da es hier relativ wenige gibt. Die Modelle wurden nur zu Spielzwecken gekauft und deshalb sind die meisten Modelle entweder defekt oder landeten wegen größerer Schäden in der Mülltonne.

Weitere Informationen zur Firma Dressler gibt es -----> hier

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Die Firma Fleischmann

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Die traditionsreiche Firma Fleischmann stellte als erste Modellbahnfirma Zweileiter-Gleichstrommodelle und Anlagen her. Der stellte bis Ende des 20. Jahrhunderts sowohl H0, als auch N-Modelle her. Die N-Modelle wurden ab dem Jahre 1969 unter dem Namen "Fleischmann-Piccolo" produziert.

Die Firma ging Anfang des 21. Jahrhunderts in die Insolvenz.

Weitere Informationen zur Firma Fleischmann gibts:    hier

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Die Firma Gützold

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Die Firma Gützold ist ein Modelleisenbahnhersteller aus dem sächsischen Zwickau und produziert Lokomotiven der Nenngröße TT und H0. Johannes Gützold gründete 1946 in Zwickau eine Kolbengießerei. Im Jahre 1948 stellte er für seine Söhne einen Modelleisenbahnzug aus Holz und Metall her. Da dieser Zug bei seinen Söhnen guten Anklang fand, fertigte er eine Kleinserie von fünf kompletten Zügen, die in etwa der Spur: 1m entsprachen.

Weitere Informationen zur Firma Gützold gibts:    hier

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Die Firma Ibertren

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Die Firma Ibertren ist ein spanischer Modellbahnhersteller. Im Sortiment befinden sich zur Zeit nur Modelle der Spur H0. Von 1973 bis 1992 wurden auch Modelle der Spur N produziert, hierbei waren neben einigen spanischen Modellen auch Modelle nach deutschen Vorbildern im Programm.
Die Qualität der Modelle entspricht denen der ehemaligen Firma Lima. Auch die Preise bewegen sich im mittleren Preissegment.
Ibertren-Modelle sind mit anderen Modellbahnherstellern kompatibel (Ausnahme: Trix, Märklin). Für preisbewusste Modellbahner sind Ibertren-Modelle durchaus interessant.

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Die Firma Lima

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Die Firma Lima wurde 1946 von einem Italiener mit Sitz in Vicenza gegründet. Heute wird nur noch der Name durch den Modellbahnherstellers "Hornby Railways" vermarktet.

Weitere Informationen zur Firma Lima gibts:    hier

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Der Firma Jouef

Jouef-Logo

Die Firma Jouef war eine französische Spielwarenmarke. Bekannt wurde sie durch die Herstellung und den Vertrieb von Modelleisenbahnen. Das Unternehmen „Le Jouet Français“ (deutsch: Das französische Spielzeug) wurde 1944 von Georges Huard gegründet, der Haushaltsartikel aus Kunststoff herstellte.
Ende der 1940er Jahre erschien ein erster Modelleisenbahn-Triebwagen - eine Kopie des berühmten Transsahara-Zuges Algier-Timbuktu - aus Blech, dessen erste Modelle mit einem Gummimotor angetrieben wurden, in der Nenngröße H0 (Maßstab 1:87).
So um das Jahr 1950 wurde aus "Le Jouet Français" oder "JF" die Marke "Jouef". Von 1952 an wurde ein vollständiges Programm an Modelleisenbahnen aus Blech angeboten. Ab dem Jahr 1955 wurden elektrische Züge produziert.
Die erste Lokomotive BB 9003 wurde bald durch die BB 9004 ersetzt. Eine andere Neuheit aus dem Jahre 1955 war die Tenderlokomotive 020 n 708, die auf über zwei Millionen verkaufte Exemplare in insgesamt 40 Produktionsjahren kam.
Nach einem Eigentümerwechsel im Jahre 1972 wurde das Unternehmen Jouef in den Konzern Le Jouet Français integriert, der damit auch die Gesellschaften Delacoste (Hersteller von Ballons und Kleinkinderspielzeug), Solido (Spezialist für Miniaturfahrzeuge) und Heller (Modelle aus Plastik) umfasste.
Der Konzern musste im Jahre 1980 Konkurs anmelden.
Nach mehreren Eigentümerwechseln übernahm die Firma Lima Jouef. Ab Juni 2001 wurde jedoch die Produktion von Modelleisenbahnen durch die Fa. Lima eingestellt, die selbst in finanziellen Schwierigkeiten war.
Damit verschwand die letzte Modelleisenbahnfabrik Frankreichs. Die danach angebotenen Eisenbahnmodelle kamen - unter dem Namen "Jouef" - aus Italien von der Firma Lima.
Die Firma Lima wurde inzwischen von der englischen Firma Hornby aufgekauft. Diese Firma besitzt nun auch Inhaberrechte der Marke "Jouef".
Zur Hornby-Gruppe gehören derzeit die ehemaligen Marken "Arnold, Georgi, Heico, Jouef, Lima, Rivarossi, MKD". In Deutschland ist für den Vetrieb die Hornby-Deutschland GmbH zuständig.

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Der Firma Hobbytrade

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Die Firma Hobbytrade wurde im Jahre 1999 von dem Dänen - Karsten Pedersen - gegründet.

Karsten Petersen ist am 28. März 1958 geboren und hatte schon früh Interesse an der Eisenbahn. Der Grund dafür war Karstens Vater, der als Lokomotivführer bei der Dänischen Staatsbahn arbeitete.

Bevor Pedersen Eisenbahnmodelle in Serie herzustellen begann er einige Jahre als Schiffsingenieur zur See. Im Anschluss gründete dann Karsten Pedersen zusammen mit seinem Bruder Ingolf ein Fuhrunternehmen, dass er dann aber wieder verlies.

Im Jahre 2000 trat Flemming Pedersen, Bruder von Karsten Pedersen und Teilhaber des Gemeinschaftsunternehmens hobby-trade, in das Unternehmen ein. Flemming Petersen ist verantwortlich für die IT-Abteilung, Layout, Herstellung und Qualitätsicherung der hobby-trade Produkte.

Hobbytrade erste Erzeugnisse waren kleine Modelle von dänischen Transformatorentürmen, die in ausgewählten dänischen Modellbahnfachgeschäften verkauft wurden. Die Nachfrage war groß und die ersten Tranchen waren schnell ausverkauft. Kurze Zeit nach dem die Trafohäuschen/Trafotürme in den Handel kamen, war hobbytrade nächste Aufgabe, sich mit der Produktion des ersten rollenden Materiales zu beschäftigen.

Das Modell des DSB Personenwagens Litra CM wurde nun Wirklichkeit. Dieser Umstand war einer Umfrage einer dänischen Fachzeitschrift zu verdanken, wo dieser Typ des Personwagens Litra CM an erster Stelle auf dem Wunschzettel der dänischen Modellbahner stand. Eine ungarische Firma bekam die Aufgabe, dieses Modell zu entwickeln und auch herzustellen. Aller Anfang ist schwer und so erfolgte auch dieser Start nicht ohne Schwierigkeiten.

Trotzdem gelang es, den markanten Wagen auf die richtige Spur zu bringen. Die Kommunikationsprobleme mit der Ungarischen Firma entmutigten Karsten nicht und so wurden bereits die nächsten Projekte wie ein Bahndienstgebäude und echter Schotter aus Granit als Zubehör in Angriff genommen.

Als nächster markanter Meilenstein in der Geschichte von Hobbytrade war im Jahre 2000 die Konstruktion und Fertigung der Diesellokomotive Litra ME der DSB. Im Rückblick betrachtet am Anfang ein schwieriges Projekt mit vielen ungewissen Faktoren, aber am Ende ein voller Erfolg.

Dieses gab Anlass, weiterzumachen. Es folgten Personwagen, Güter-und Kühlwagen, aber auch Lokomotiven der Baureihe NOHAB MZ, GM-Henschel Di 4, Siemens ME 26, MAK DE 1024 und nicht zu vergessen, die erste Dampflokomotive von hobby trade DSB Litra D im Jahre 2008.

Im Jahre 2006 stieg die Nachfrage von Hobbytrade Produkten im deutschsprachigen Raum an. Überrascht von dieser Tatsache, begann Hobbytrade Wagen und Lokomotiven für Kunden in Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Belgien, Holland und Polen zu fertigen. Die ersten Wagen und Lokomotiven kamen zur Auslieferung im Jahre 2008 und weitere Modelle sind im Vorlauf.

Das Unternehmensziel von Hobbytrade ist es, Eisenbahnmodelle in hoher Qualität zu einem vernünftigen Preis, vorzugsweise für den dänischen und europäischen Markt, zu liefern.

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Der Firma Hornby
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Nach Meinung mancher Modelleisenbahner liegt die Wiege der Modellbahn in Großbritannien. Nun ob dem so ist oder nicht ist hier nicht weiter zu erörtern. Sicher ist aber, dass es in England auch namhafte Modellbahn-Hersteller gibt. Einer davon ist die Firma Hornby, die schon sehr früh Modellbahnen fertigte. Der lange Weg vom Spielzeug zur Modellbahn lässt sich gut in England verfolgen.

Weitere Informationen zur Firma Hornby gibts:    hier

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Der Firma Märklin

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In der 150-jährigen Unternehmensgeschichte entwickelte sich Märklin von einer kleinen Fabrik für Blechspielwaren zu einem weltweit bekannten Produzenten von hochwertigem Metallspielzeug.

Weitere Informationen zur Firma Märklin gibts:    hier

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Der Firma Rokal
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Das Wort "ROKAL" ist ein Kunstwort, das aus den Namen Robert Kahrmann und Lobberich (heute: Stadt Nettetal) zusammengesetzt ist. Die Firma Robert Kahrman war von 1948 bis 1974 der erste westeuropäische Großserienhersteller von Zinkspritzgussteile für Sanitärarmaturen.

Weitere Informationen zur Firma Rokal gibts:    hier

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Die Firma Trix

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Die Firma TRIX Modelleisenbahn GmbH & Co. KG (so die offizielle Bezeichnung) mit Sitz in Nürnberg ist ein bekannter, traditionsreicher Hersteller von Spielwaren, vorrangig Modelleisenbahnen im Maßstab 1:87, H0 (Trix Express, später auch Trix International) und im Maßstab 1:160, Spur N (Minitrix).

Weitere Informationen zur Firma Trix gibts:    hier

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Die Firma Piko

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PIKO-Modellbahnen in der Baugröße H0 wurden in der ehemaligen DDR seit 1949 hergestellt, seit dem Jahre 1964 auch in der Baugröße N. Die Spur TT hat unter einer eigenen Marke große Bedeutung. Bei PIKO wurden Modelleisenbahnfahrzeuge für die Nenngröße H0 und Nenngröße N (1964–1989), sowie elektromechanisches Spielzeug produziert. Die PIKO-Fahrzeuge bestachen bereits zu DDR-Zeiten durch ein sehr hohes Maß an Detailtreue. Über die Firma Schreiber aus Fürth gelangten die Produkte auch auf den westdeutschen Markt. Der Öffentlichkeit präsentierte PIKO sich erstmals 1949 auf der Leipziger Herbstmesse mit dem "PICO-Express". Es schloss sich der Aufbau eines großen Spielwarenbetriebs in der ehemaligen DDR an.

Weitere Informationen zur Firma Piko gibts:    hier

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Die Firmen Wiad, ADE, Röwa

Wenn von den Firmen "Wiad", "ADE" und "RÖWA" gesprochen wird muss im gleichen Atemzug auch von Willi Ade gesprochen werden. Willi Ade gründete und leitete die Modellbahn-Zubehörfirma "Wiad" bis zu Ihrem Verkauf im Jahre 1958

Im Jahre 1958 verkaufte er die Firma um sich ausschließlich auf die Konstruktion und Produktion von Modellbahnen zu konzentrieren. Die Zusammenarbeit mit der Firma Trix war sehr intensiv. Für die Firma Trix hingegen überlebenswichtig.

Weitere Informationen zur Firma ADE, Wiad und Röwa gibts:    hier

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Die Firma Zeuke-Wegwerth

Zeuke-Wegwerth-Logo

Om Jahre 1945 gründet der Feinmechaniker Werner Zeuke in Berlin-Köpenick die Firma "Feinschlosserei und Gerätebau Werner Zeuke". Sie produzierte von Anfang an Spielzeugeisenbahnen.

Weitere Informationen zur Firma Zeuke-Wegwarth gibts:    hier

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Liebe Modelleisenbahnfreunde
Ich hoffe, dass euch die oben gemachten Ausführungen, zu einem besseren Überblick über die Modellbahnhersteller verholfen haben. Für Ergänzungen des Artikel durch euch wären wir dankbar. Falls Fehler bemerkt werden, bitten wir ebenfalls um Kontaktaufnahme.


Weiterhin viel Spass an der Modelleisenbahn wünschen euch die Betreiber von

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