Anlagenbau -- hier: Wege, Straßen,Plätze, Trassenplanung
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Modellbahn - Anlagenbau

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Inhaltsverzeichnis:

- Wege und Plätze

- Trassenplanung

- Weitere Infos zum Thema



Der Bau von Wegen und Plätzen
    Eine spezielle Sparte im Dioramenbau ist der Straßen- und Wegebau. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten wie Wege im Modell gebaut werden können.
    Zuerst ist aber die Überlegung anzustellen, welche Wege es den überhaupt in der Realtität gibt. Zu unterscheiden sind hier folgende Wege und Straßen:

    - Überörtliche Straßen wie z.B. zwei und mehrsteifige Landesstraßen, Bundesstraßen und Autobahnen

    - zwischengemeindliche und örtliche Straßen (Gemeindeverbindungsstraßen, Ortsstraßen)

    - Landwirtschaftliche Wege und Flurwege (sog. Wirtschaftswege, Forstwege)

    - Rad- und Gehwege in der Flur und in der Stadt

    Jede dieser Wege benötigt eine besondere Gestaltung und damit unterschiedliche Herstellungstechniken. Auch ist noch zu unterscheiden in Hinblick auf die Straßenoberflächenbefestigung.
    Gebräuchlich sind folgende Befestigungsarten:

      - bituminöse Befestigung (Asphaltbefestigung)

      - Pflasterbefestigung

      - Betonbefestigung

      - Sandgeschlämmte Decken

      - Spurwege (Flurwege)


    Nun gibt es im Handel eine schier unüberschaubare Produktpalette an Fertigprodukten. Wir werden uns diese noch näher ansehen. Für einen preisbewussten Modellbahner und für einen Hobbybastler werden diese Produkte aber nicht in Frage kommen. Im Übrigen ist es manchmal mit der Realitätstreue dieser Produkte auch nicht weit her.


    Die Befestigung von Wegen und Straßen

    Bei der Befestigung von Wegen ist, wie bereits oben erwähnt, zu unterscheiden zwischen verschiedenen Wegearten. Geht man bei der Straßenhierachie von unten nach oben, so sind als erste die Feld-und Waldwege zu benennen.

    Bei den Feld- und Waldwegen handelt es sich um landwirtschaftliche Wege. Diese dienen der Bewirtschaftung der Felder, Fluren und Waldstücke. Diese Wege sind zwar in der Straßenhierachie an letzter Stelle zu finden - darunter befinden sich nur noch die Geh-und Radwege und die Privatwege - in der Modellherstellung sind sie aber äußerst anspruchsvoll. Insbesondere deshalb, da es die unterschiedlichsten Befestigungsbauweisen für diese Wegegattung gibt. So unterscheidet man bei den landwirtschaftlichen Wegen zwischen:

    - Graswege

    - ungebundenen Wegen (Schotterwege, Kieswege, Sandgeschlämmte Wege)

    - Betonwege

    - Asphaltwege

    - Spurwege

    Als nächstes in der Straßenhierachie sind die Ortstraßen und die Gemeindeverbindungsstraßen zu erwähnen. Diese Wege sind meistens asphaltiert, seltener gepflastert.

    Die nächst höhere Gruppe der Kreisstraßen, Landesstraßen und Bundesstraßen sind in der Regel asphaltiert. Nur in den Ortsdurchfahrten kann es vorkommen, dass Z.B. aus Denkmalschutzgründen Pflasterbeläge verlegt werden.

    Zum Schluss kommen noch die Autobahnen. Hier ist die Befestigung entweder aus Asphalt oder Beton.


    Der Erdweg

    Der sog. Erdweg ist ein nicht befestigter Weg. Er findet sich nur im Bereich der Land- und Forstwirtschaft. In der Regel werden zur Bewirtschaftung der Felder sog. Erdwege angelegt. Sie dienen ausschließlich dazu, dem Landwirt Zugang zu seinen Feldern zu verschaffen. Erdwege werden von den jeweiligen Grundstücksbesitzern selbst unterhalten. Erdwege sind aber auch in der Fortswirtschaft zu finden.

    Erdweg      Erdweg      Erdweg
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    Die Herstellung von Erdwegen auf der Modellbahn ist relativ einfach. Man nimm ein braunes Packpapier, das oft als Verpackungsmaterial bei Onlinehändler eingesetzt wird. Dieses wird dann in entsprechend breite Streifen geschnitten (bei H0: rd. 1,5 cm) Diese Streifen werden auf die Modellbahnunterlage mit Schreinerleim geklebt. Es kann durchaus faltig aufgeklebt werden, da Erdwege ja auch in der Natur nicht durchwegs eben sind. an den (Fahrbahn)rändern wird dann noch mit Grünstreu aufgebracht. Das wars dann auch schon.
    Besonders realistisch sieht der Erdweg aus, wenn auch noch Wasserpfützen auf die Wegefläche gebracht werden.

    Erdweg mit Pfütze
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    Der Waldweg

    In der Regel wird der Waldweg als Erdweg hergestellt. Dementsprechend kann hier genauso verfahren werden wie beim Erdweg im landwirtschaftlichen Bereich. Als zusätzliche Arbeit sollte hier noch in die Darstellung von abgefallenen bzw. verwelktem Laub investiert werden. Dies kann durch das Aufgringen von Wasserfarben-Farbtupfer auf der Erdwegfläche geschehen.

    Waldweg
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    Bei Waldwegen gibt es allerdings auch sog. Hauptabfuhrwege. Diese dienen dazu, die Holzabfuhr zum überörtlichen Verkehrsnetz sicherzustellen. Diese Wege werden in Schotterbauweise erstellt. Zur besseren Wasserableitung wird die Oberfläche der Wege mit einer Wölbung ausgebildet. Ein Systemquerschnitt ist dem nachfolgenden Bild zu entnehmen.

    Holzabfuhrweg
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    Die ungebundene befestigte Weg

    Ungebundene befestigte Wegen sind in der Regel Wirtschaftswege und Forstwege. Diese Wege werden meist mit Schotter oder auch als sog. sandgeschlämmte Decke hergestellt.

    Um einen Weg als sandgeschlämmten Weg darzustellen, ist es erforderlich, Sand durch einen Teefilter aus Metall ein zu sieben. Dadurch bekommt man einen feinen Sandstaub. Dieser Sandstaub wird dann auf eine Unterlage, die mit weißen Schreinerleim bedeckt wurde aufgestreut und dann mit einer kleinen Tapetenrolle aufgedrückt. Dabei darauf achten, dass der Schreinerleim nicht zu dick aufgebracht wird, da sonst der Leim durch den Sandstaub gedrückt wird. Durch diese Methode wird eine naturnahe Darstellung einer sandgeschlämmten Decke erreicht.

    sandgeschlämmter Weg      ungebundene-Flurwege      Geh-und Radweg      Weg mit einer Schotterbefestigung      Sprühlack
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    Schotterwege sind ebenfalls als befestigte ungebundene Wege häufig zu finden. Eine Schotterbefestigung ist relativ einfach herzustellen, wenn der Modellbahner Besitzer eines Kaffeeautomaten ist. Im Handel gibt es für diese Maschinen - um das Wasser vom Kalk zu befreien sog. Kohlefilter. Diese Kohlefilter, die aus einem weiß/schwarzen Granulat bestehen, müssen regelmäßig ausgetauscht werden. Der sparsame Modellbahner wirft dieses Granulat nicht weg, sondern verwendet es als Schotterbefestigung für seine Wege.

    Herstellung:

    Zuerst wird die Wegfläche mit Weißleim bestrichen (nicht zu dick auftragen). Danach wird das Granulat aufgestreut und mit einer kleinen Andrückrolle (wird beim Tapezieren benötigt) angedrückt. Falls keine Rolle zur Hand, kann das Andrücken auch mit einem rechteckigen Holzstück erfolgen. Danach wird der Weg mit einem Staubsauger vom überschüssigen Granulat befreit.

    In den Baumärkten - unter Decoartikel - findet man Effekt-Sprühlacke, die Steinoberflächen imitieren. Neben einigen Sorten, die eine grelle Steinoberfläche wiedergeben, gibt es auch „Granit-Effekt-Sprühlack“. Dieser kann als Streumittelkiesersatz im Eisenbahnmodellbau eingesetzt werden. Der Effektlack ist ein wasserbindendes Spray, welches auch problemlos auf Styropor/Styrodur aufgetragen werden kann, ohne die Untergründe anzulösen. Verarbeitung: Wegen der mangelnden Deckkraft sollte vorher der Untergrund mit mittelgrauer Dispersionsfarbe vorgestrichen werden. Punktförmiges Aufsprühen des Materials ist besser als ein langer Sprühfaden. Die aufgesprühte Oberfläche bleibt weich und ist druckempfindlich. Während der Trockenzeit ist keine Korrektur möglich. Im Gegensatz zum herkömmlichen Leim/Steingemisch entsteht bei Korrekturen nach dem Auftrag eine einheitliche graue Fläche, die weißen, schwarzen und grauen Teile vermischen sich. Ein Ausfüllen von Unebenheiten ist nicht möglich. Kleinflächen lassen sich besser gestalten als größere Flächen, da schnell ein monotoner Eindruck entsteht. Die Stein-Holzleim-Methode gestattet mehrere Steinkörnungen in einem zu verarbeiten, was mit dem „Granit-Sprüh-Lack“ nicht zu erreichen ist.


    Eine andere Möglichkeit ist sog. Schotterstreumaterial zu verwenden. Dieses gibt es relativ günstig im Handel (Noch, Kibri, Faller, etc.). Aber auch Sprühschotter gibt es im Handel. Mit diesem Lack kann der Weg aufgespritzt werden. Allerdings ist der Preis hoch.


    Die gebunden befestigten Wege

    Bei sog. Hauptwirtschaftswegen und auch bei Wirtschaftswegen, die hohe Lasten aufzunehmen haben, werden die Wege mit einer gebundenen Bauweise ausgeführt (Beton, Asphalt). Aber auch Ortsstraßen, Gemeindeverbindungsstraßen, Kreisstraßen Landesstraßen, Bundesstraßen und Bundesautobahnen werden mit Asphalt befestigt. Man nennt diese Bauweise auch bituminöse Befestigung. Aber Straßen werden auch mit Betonfahrbahnen oder Pflasterbefestigung gebaut. Der überwiegende Teil der gebundenen Deckenbeläge sind aber bituminös.

    Die Betonbefestigung

    Es gibt mehrere Möglichkeiten einen Betonweg herzustellen. Eine Bauweise besteht mit dem Material "Verpackungspappe". Dazu wird Verpackungspappe von einem Karton in Stücken mit der jeweils gewünschten Breite ausgeschnitten. Dazu muss man wissen, dass die befestigte Breite von Feldwege in der Natur 3,00 m (Wirtschaftsweg) und 4,50 m (Hauptwirtschaftsweg) beträgt. Im Maßstab H0 wären dies Breiten zwischen 3,5 cm und 5,0 cm. Die Länge der Streifen hängt von der gewünschten Länge des Weges ab (z.B. Streifenlänge 7,5 cm). Diese Streifen entsprechend auf die gewählte Trasse des Weges kleben. Bitte nicht zu dicke Kartons verwenden. Da Betonwege Brüche und Bruchstücke aufweisen, sollten die Kartons entsprechend eingeschnitten werden.

    Der nächste Schritt ist das Färben des Betonweges. Betonwege sind meist hellgrau. Deshalb mit einer hellgrauen Dispersions- farbe die Befestigung des Weges anmalen. Die eingeschnittenen Brüche der Platten sind danach mit einem feinen Pinsel und schwarzer Farbe deutlich hervorzuheben. Da vor allem landwirtschaftliche Wege verschmutzt sind, kann mit braun eingefärbten feinen Sand diese Verschmutzungen nachgebildet werden. Dazu nimmt man einen, in einem feinen Sieb, gesiebten Sand und mischt diesen in einem Gefäß mit brauner Farbe. Diese so entstehende Paste kann dann dünn (fleckenhaft) auf die Wegfläche auftragen werden.


    Wirtschaftsweg aus Beton
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    Die Asphaltbefestigung

    Die Asphaltbefestigung ist die häufigste Befestigungsart auf deutschen Straßen. Es werden Feldwege, Ortsstraßen, Gemeindeverbindungsstraßen, Landesstraßen, Bundesstraßen und Bundesautobahnen überwiegend mit einer Asphaltbefestigung versehen.

    Der Eigenbau von Asphaltstraßen kann auf verschiedene Weise erfolgen.

    Es gibt Modellbahner, die einfach die Straße auf die Modellplatte malen (natürlich in dunkelgrauer bis schwarzer Farbe). Es gibt aber auch Modellbahner, die hier mehr Aufwand investieren, um die Asphaltstraße realistischer erscheinen zu lassen.

    Eine andere Herstellung kann über den Einsatz von Verpackungspappe erfolgen. Hierzu von einem Karton Stücke zwischen 3,0 und 4,5 cm Breite und 7,5 cm Länge ausschneiden. Diese Streifen entsprechend auf die gewählte Trasse des Weges kleben - mit einer gewölbten Oberfläche (in der Realität zum Wasserabfluss erforderlich). Um die Wölbung herzustellen ist das Material leicht zu knicken. Nicht zu dicke Kartons verwenden. Danach die Kartons mit dunkelgrauer Dispersionsfarbe anmalen. Besser ist allerdings der Effekt-Sprühlack.

    Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich vom Baumarkt sog. Bitumenpappe zu besorgen. Diese Bitumenpappe ist schwarz und braucht nur noch in entsprechenden Streifen geschnitten werden. Um einen Gebrauchszustand zu simulieren, kann die Bitumenpappe mit dunkelgrauen Flecken bemalt werden.

    Eine etwas aufwendigere Art ist die Herstellung über Kautschukformen (Gipsabdrücke). In der Realität weisen Asphaltschichten, Flickstellen und auch Risse auf. Deshalb sind auch hier, wie beim Pflasterbelag, Abgüsse aus Gips sinnvoll. Über die Herstellung von Gipsabgüssen mit Silikon bzw. Kautschukformen haben wir bereits geredet. Hinzu kommt aber bei den Asphaltstücken, dass hier spachteln erwünscht ist. Die Gipsoberfläche sollte geritzt und gespachtelt werden, um die Darstellung von Flickstellen und Rissen zu gewährleisten. Die Ausbesserungsflächen sind dann mit dunklerer oder hellerer Farbe darzustellen, als die übrigen bituminösen Bereiche.


    Wegbefestigungen mit Asphalt     Wegbefestigungen mit Asphalt     Wegbefestigungen mit Asphalt
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    Die Pflasterbefestigung

    Als nächsten kommen wir zu den Wegen mit einer Pflasterbefestigung. Auch Flurwege können teilweise mit Pflaster befestigt sein, aber relativ selten. Hauptsächlich sieht man Ortsstraßen, Hauptstraßen innerhalb von Orten mit Pflaster befestigt. Pflasterbeläge werden allerdings wegen der hohen Kosten und Lärmemissionen nur noch in Ausnahmefällen ausgeführt. Dennoch ist Pflaster ein Thema im Straßenbau. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Ausführung:

    Die Herstellung von Straßen mit Pflaster mit Silikon bzw. Kautschukformen
    Gepflasterte Straßen kommen nur im innerstädtischen bzw. innergemeindlichen Bereichen vor. Die Herstellung dieser Fahrbahnoberflächen ist - wenn keine Fertigprodukte verwendet werden - aufwendig. Sehen wir uns die Eigenherstellung an.

    Ein wichtiger Hinweis noch vorab. Zuerst die Straßen herstellen und dann die Häuser auf die Modellbahnanlage bringen. Die Häuser können dann den Höhenverhältnissen der Straßenoberfläche angepasst werden. Es ist unschön, wenn die Häuser bereits aufgebracht sind und die Straßen danach gefertigt werden, da die Häusereingänge dann tiefer liegen als die Straßenoberfläche. Dieser Zustand entspricht sicherlich nicht der Realität.
    Bevor wir die Herstellung beschreiben, ist noch zu erwähnen, dass die Straßenoberfläche nicht waagrecht gebaut wird. Um den Wasserabfluss zu gewährleisten werden die Straßenoberflächen entweder mit einer Einseitneigung oder einem Dachprofil versehen (in der Realität). Damit auch die Straße auf der Modellbahn diese Realität nachbildet ist bei der Herstellung der Straßenoberfläche darauf zu achten, dass nur in Ortsbereichen Dachprofile vorzusehen sind. Auf der sog. Freistrecke ist eine Einseitneigung angesagt.
    Nun zur Herstellung:

    Als Untergrund ist ein verwindungsfester Untergrund Voraussetzung. Alle Gipsgießlinge vertragen keine stärkere Biegebeanspruchung und auch Druck - es sei den sie werden mit Faserstoffen verstärkt (Bewehrungseinlagen in Form von Glasfasermatten). Auch bei sorgfältigster Arbeit werden die Abgüsse sich leicht in der Dicke unterscheiden. Die Rückseite wird nie ganz glatt und eben sein. Deshalb müssen die Abgüsse immer nachgeschliffen und entgratet werden. Die Plattenabgüsse werden dazu auf eine ebene Platte gelegt und mit Schleifpapier der Körnung 80 angeschliffen. Dabei ist auch auf in Flucht liegende Randsteine und Höhendifferenzen achten.
    Zum Verkleben der Abgüsse auf den Untergrund kann ein Weißleim oder ein dauerelastischer Alleskleber verwendet werden. Insbesondere mit dem Weißleim können kleine Unebenheit und kleine Höhenunterschiede ausgeglichen werden. Für die spätere Optik ist es wichtig, das die Stoßfugen der einzelnen Platten möglichst unsichtbar bleiben. Deshalb die Stöße genau nacharbeiten.
    Steigungen und Bögen sind bereits beim Gießen der Form zu berücksichtigen.

    Pflasterbelag      Pflasterbelag      Pflasterbelag
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    Die Fertigprodukte bei der Pflasterbefestigung

    Eine weitere Möglichkeit - die aber kostenintensiver ist - ist die Verwendung von Fertigprodukten. Im Handel gibt es hier sog. Dekorplatten. Das sind bedruckte Kartonplatten, die auf die Modellbahnunterlage aufgeklebt werden. Im Gegensatz zur eigenen Herstellung sehen sie künstlich aus. Diese Produkte gibt es im Übrigen auch auf selbstklebenden Folien.

    Pflasterbelag
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Trassenplanung
    Wie bekannt, ist eine wichtige Aufgabe des Modellbahners, die Gleisplanung und die Wegeplanung auf der Modellbahnanlage. Dabei muss der Modellplaner wie der Verkehrsplaner wissen, welche Parameter er für die Schienentrassenplanung zugrunde legen kann, damit die Loks und Wagen auch auf diesen Trassen fahren können.

    Steigungen sollten bei Gleistrassen - außer bei einer Zahnradbahn, die auch Steigungen bis 35% überwinden kann - nie größer als 3 bis 4 % sein. Auf einer Länge von 10 cm wären dies dann 3 bis 4 mm. Dies klingt wenig, aber es ist zu bedenken, dass Modellbahnloks größere Steigungen zwar ohne Wagen durchaus bewältigen. Mit einem Wagenzug aber nur noch wenige Prozent-Steigung verkraften. Die Folge sind dann durchdrehende Räder oder ein überhitzter Motor.

    Steigung
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    Soll z.B. eine Bahnstrecke, von Plattenebne "Null" (= 0 cm) ausgehend, eine andere Strecke, die ebenfalls in Plattenebne "Null" verläuft, überqueren, so wird bei einer Überführungshöhe von 9 cm eine Steigungsstrecke von 2,25 m Länge bei 4 % Steigung, bzw. von 3 m Länge bei 3 % Steigung benötigt. Die gleiche Streckenlänge kommt für die Rückführung der Bahnlinie auf Plattenebne "Null" noch mal dazu.

    Ist hierfür nicht genügend Platz vorhanden, kann die Steigungsstrecke verkürzt werden, indem die zu überführende Strecke, von Plattenebene "Null" ausgehend, abwärts - z.B. auf minus 4,5 cm - geführt wird. Für eine Überführung mit einer Überführungshöhe von 9 cm wird dann bei 3 % Steigung nur noch die halbe Streckenlänge, nämlich 1,5 m benötigt.

    Bei Unterführungen bzw Überführungen (Spur: H0) sind folgende Werte zu beachten:
    Die Lichte Höhe von Unterführungen beträgt beim Dampflok- und Diesellokbetrieb ca. 6,5 cm.
    Bei Oberleitungsbetrieb sind - je nach Befestigung des Fahrdrahtes - ca. 9 bis 10 cm vorzusehen.

    Auch links und recht vom Gleis ist ein lichter Raum vorzusehen, indem keine Gegenstände hineinragen dürfen, damit ein vorbeifahrender Zug nicht anstößt.

    In Kurven sollte, ausgehend von der Gleismitte, etwa 3 bis 3,5 cm Platz gelassen werden. In der Geraden genügen 2,5 cm. Die wichtigsten Maße zu Umgrenzung des lichten Raumes bei Dampf- und Ellokbetrieb sowie bei geraden und gebogenen Gleisen sind nachfolgendem Bild zu entnehmen.

    Lichte Höhe  / Lichte Weite
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    Beim Bau eines Schattenbahnhofes , der unter der Plattenebene plaziert werden soll, muss genügend "Lichtraum" vorhanden sein, um auch bequem manuell eingreifen zu können. Ein Schattenbahnhof sollte deshalb mind.   15 cm  unter der darüberliegenden Anlagenebene angeordnet werden und vom Anlagenrand zugänglich sein.

    Bei der Gleisplanung ist auch die nutzbare Gleislänge zu beachten. Damit ist die Länge bestimmter Gleisabschnitte, zum Beispiel von Bahnsteiggleisen, Abstellgleisen und Blockstrecken, gemeint. Die Länge ist so zu planen, dass beim Fahrbetrieb die Züge, die diese Gleisabschnitte befahren sollen, auch vollständig darin Platz finden. In jedem Modellbahnkatalog befindet sich bei jedem Fahrzeug - egal ob Lok oder Wagen die Bezeichnung "LüP". Diese Kurzbezeichnung bedeutet "Länge über Puffer" und drückt die Gesamtlänge eines Fahrzeugs ohne Kupplungen aus.
    Um nun die Gesamtlänge eines Zuges bestimmen zu können, müssen somit alle "LüP" und auch die Abstände zwischen den Puffern addiert werden. Die Abstände zwischen den Puffern hängen davon ab, ob eine Kurzkupplung oder eine andere Kupplungsart vorhanden ist.
    Am einfachsten geht man so vor, Wenn Klarheit herrscht, welche Züge in einem bestimmten Gleisabschnitt halten sollen. Auf einer glatten Oberfläche wird der jeweilige Zugverband (Lok + Wagen) zusammengestellt und abgemessen. Dieses Maß + Sicherheitsmaß (jeweils 50 mm) ist dann die Basis für die Planung des jeweiligen Gleisabschnittes (z.B. Bahnsteiglänge).

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Weitere Informationen
Nachfolgend Hersteller und Händler von Modellbahnbauprodukten:



Silikonformen:
Modellbauversand Jutta Joachim
Bayernweg 29
33102 Paderborn
Tel.: (05251) 409092 -
Mail: post@modellbau-joachim.de
Internet: www.modellbau-joachim.de




Ladegut
Lieferfirma:
Willms René
Strasse Rosentalstr.13
PLZ: 52159
Ort: Roetgen
Mail: Willms-Rene@hotmail.de




Landschaftsbau
Firma Ddentona
www.modellbaugips.de.





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Soweit es unsere Zeit erlaubt, werden wir den Aufsatz fortstetzen
Bis dahin,
weiterhin viel Spass mit eurer Modellbahnanlage wünscht euch das Team von

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