Hinweise zum Modellbahnhersteller Kleinbahn


Die Modellbahnfirma "Kleinbahn"

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    Die Firma Kleinbahn wurde im Jahre 1947 in Wien gegründet. Inhaber war der Ing. Erich Klein.
    Anfangs wurden Schiffe und Flugzeuge aus Holz hergestellt. Ab 1947 wurden auch Modelleisenbahnen in das Sortiment aufgenommen.
    Seit dem Jahre 1952 hieß dann die Firma Gebrüder Klein OHG, ab 1955 wurde in Wien-Atzgersdorf produziert. Die Produktpalette war hauptsächlich auf den österreichischen Markt ausgerichtet, da Modelle der ÖBB von den marktbeherrschenden deutschen Modellbahnherstellern kaum verfügbar waren.

    Die Modelleisenbahn durch kostengünstige Produktion für jedermann erschwinglich zu machen, war ein weiteres Ziel der Firmenphilosophie. Die Produkte fanden auch tatsächlich eine so große Verbreitung, dass der Name „Kleinbahn“ in Österreich zu einem Gattungsnamen für Modelleisenbahnen der Baugröße H0 wurde.

    Eine Besonderheit der Firmenpolitik ab 1955 war kein Vertriebsnetz aufzubauen. Kleinbahnmodelle waren nur in eigenen Kleinbahn-Filialen oder über den Postversand erhältlich, womit die Spanne für den Zwischenhandel gespart wurde.

    Im Jahre 1984 kam es zu einer Teilung in die Firmen Kleinbahn und Klein Modellbahn GesmbH

    Eich Klein führte die Firma Kleinbahn, mechanische Werkstätte - Spielwarenerzeugung Ing. Erich Klein mit der bisherigen Marktausrichtung der kostengünstigen Produkte weiter. Inzwischen wurde die Firma von seiner Tochter übernommen und weitergeführt. So wurde z.B. der Fernverkehrswagen im aktuellen Design der ÖBB bereits neu aufgelegt.

    Oskar Klein (der senior) nannte seine Firma in Klein Modellbahn GesmbH um. Nach seinem Tod führte 1987 sein Sohn Oskar Klein die Firma mit Schwerpunkt auf hochwertigere, modellgetreue Produkte weiter. Diese Firma stellt aber nach finanziellen Schwierigkeiten und versuchter Restrukturierung Ende Juli 2008 die Produktion ein. Restbestände werden noch verkauft.

    Die verbleibende Firma hat eine Produktpalette die Lokomotiven und rollendes Material in der Nenngröße H0 im Zweileiter-System - hauptsächlich der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) - sowie das übliche Zubehör umfasst.

    Auch einige einfache Modellgebäude und wenige Modellautos sind verfügbar. Im Längenmaßstab sind Kleinbahn Modelle traditionellerweise stark verkürzt. So beträgt z.B. bei den Reisezugwagen mit einer Original-Länge von 26,4 m der Längenmaßstab 1:113 statt des heute üblichen Längenmaßstabs von 1:87.
    Die Kleinbahnmodelle sind in einer einfachen, aber durchaus robusten Ausführung produziert. Das Käufersegment sind u.a. die Hobby-Neueinsteiger und kostenbewusste Modelleisenbahner. So lässt sich unter 100,- Euro eine komplette Garnitur der Epoche I-III zusammenstellen (Preisstand 2008)

    Als gesuchte Sammlerstücke früherer Produktionsjahre gelten der "Blaue Blitz", eine österreichische Diesel-Triebwagengarnitur der 50er-Jahre, ein in den 60ern gefertigtes Modell der Schnellzug-Dampflokomotive ÖBB 12 sowie die Lokomotive E499.0 der Tschechoslowakischen Staatsbahnen CSD

    Das Unternehmen hat mit Sommer 2008 die Produktion und im November 2010 den Verkauf eingestellt. Ersatzteile für Kleinbahnmodelle sind nur nich über Postversand bei der Firma KkMB-Magazin, Mag. Oskar Klein möglich. Dort erfolgen auch noch Reparaturen von Klein Modellbahn-Modellen Zu erreichen ist die Firma über:

    Telefon: 0650 / 33 14 717
    e-mail: service@kkmb.at
    Postadresse:
    Firma KkMB-Magazin
    Viktor Adlerstraße 27
    2345 Brunn am Gebirge,
    Österreich






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