Hinweise zum Modellbahnhersteller Mehano


Die Modellbahnfirma "Mehano"

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    Im Jahre 1951 wurde die Firma Mehano (company MEHANOTEHNIKA) im damaligen Jugoslawien gegründet . Die Produktion wurde im Juni 1953 aufgenommen.

    Die Firma Mehano ist mittlerweile ein slowenischer Hersteller von Modelleisenbahnen und Spielwaren, dessen Vertrieb sich seit Ende der 90er Jahre auch in Deutschland etabliert hat.

    Im Programm befinden sich Hochgeschwindigkeitszüge wie der Thalys, der TGV, der AVE oder der Euromed, sowie viele US-amerikanische Lokomotiven, Wagen und Straßenbahnen.

    Amtrak EMD FP 54 aus dem Hobby-Sortiment
    Amtrak EMD FP 54 aus dem Hobby-Sortiment
    Blue Tiger und EMD Class 66 aus dem Prestige-Sortiment
    Blue Tiger und EMD Class 66 aus dem Prestige-Sortiment

    Seit 2000 produziert Mehano nun auch Modelle mit deutschem oder europäischen Vorbild. Die meisten dieser Modelle entsprechen der heute üblichen Qualität von "Hochpreismodellen" unter der Marke Mehano Prestige. Beispiele hierfür sind der Blue Tiger die G2000, Class 66, Eurosprinter, SNCB Class 51, SNCB HLD 77 oder verschiedene TGV-Versionen.

    Anfangs hat Mehano auch Ausführungen für Trix Express angeboten. Daneben gibt es ein eher kleines Sortiment an Güterwagen. Zudem ist die Marke auch durch preisgünstige Startsets, welche zur Weihnachtszeit über ALDI verkauft werden, bekannt geworden. Diese haben aber qualitativ nur wenig mit der Prestige-Serie zu tun, es handelt sich dabei um sehr stark vereinfachte Modelle, die teilweise ihren Vorbildern nur sehr entfernt ähneln. Deshalb muss hier der Modellbahner sehr aufpassen, dass er sich über z.B. über E-Bay-Ersteigerungen bzw. sonstige Einkaufsquellen nicht gebrauchte Billigware zu teuren Preisen andrehen lässt.

    Mehano-Loks      Mehano-Güterwagen und Personewagen
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    Mehano Modelle entsprechen grundsätzlich dem internationalen Gleichstrom-Standard (NEM). Sie sind somit auf allen Gleichstromanlagen einsetzbar.

    Seit Februar 2009 ist allerdings die Firma Mehano negativ ins Gerede gekommen. Nach Zeitungsartikeln zu urteilen hat Mehano die Finanzkrise als Vorwand verwendet, um seine Mitarbeiter zu "entsorgen" und auf Kosten dieser Menschen und des Landes Slowenien seine Gewinne zu steigern, klagte Generalsekretär Peter Majcen öffentlich an.

    Die Webseite der Firma Mehano gibt keine Auskunft über die Entwicklung der letzten Monate. Die Fabrik wurde mittlerweile geschlossen und von den vorher 160 Mitarbeitern sind mittlerweile 140 entlassen, ein Rest von 20 Mitarbeitern übernahm noch die Abwicklung der Restaufträge.

    Mittlerweile ist auch die Webseite von Mehano nicht mehr aufrufbar.

    Ob die Firma nun aufgehört hat zu existieren oder ob sie in China weiter produziert, kann derzeit nicht verifiziert werden.






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